Entdecken Sie die Top-Sehenswürdigkeiten in Costa Rica: Vulkane, Regenwald, Nationalparks, Tierwelt & Karibikküste. Inspiration & Tipps für Ihre Reise.
Costa Rica ist kein Land, das man nur besucht.Man erlebt es – mit allen Sinnen.
Dampfende Vulkane ragen über sattgrünen Regenwäldern auf, Affen schwingen durch das Blätterdach, Tukane leuchten wie fliegende Farbtupfer im Dschungel, und an zwei Küsten brandet der Pazifik und die Karibik gegen goldene Strände.
Fast 30 % der Landesfläche stehen unter Schutz – Costa Rica gilt als Vorreiter im nachhaltigen Tourismus. Wer hier unterwegs ist, begegnet einer außergewöhnlichen Artenvielfalt und einer Lebensphilosophie, die man schnell verinnerlicht: „Pura Vida“.
Hier kommen die schönsten Sehenswürdigkeiten Costa Ricas – Orte, die Sie nicht nur sehen, sondern spüren.
Arenal Vulkan & La Fortuna – Costa Ricas Bilderbuch-Vulkan
Der perfekt geformte Arenal Vulkan ist eines der Wahrzeichen des Landes. Noch vor wenigen Jahren spuckte er regelmäßig Lava, heute ruht er – aber seine Präsenz bleibt gewaltig.
Rund um La Fortuna erwarten Sie:
Wanderungen durch erkaltete Lavafelder
Hängebrücken im Regenwald
tosende Wasserfälle
natürliche Thermalquellen
Die Region verbindet Aktivität mit Erholung – ideal für alle, die Costa Rica aktiv erleben möchten.
Monteverde
Nebelwald
Feuchte Wolken ziehen durch moosbedeckte Urwaldriesen, Orchideen und Baumfarne. Die Wege sind kurz bis moderat und ideal für Vogelbeobachtung (Kolibris, Quetzal-Sichtungen möglich). Die Atmosphäre wirkt wie ein natürlicher Kathedralenraum.
Río
Celeste (Tenorio-Nationalpark)
Ein milchig-türkiser Fluss, ein tosender Wasserfall und dampfende Quellen – ein Farbspiel wie gemalt. Der Rundweg ist gut erschlossen, teils wurzelig und rutschig. Die türkise Färbung entsteht dort, wo zwei Bäche mineralreich zusammenfließen.
Manuel Antonio Nationalpark – Regenwald trifft Pazifik
Der Manuel Antonio Nationalpark ist einer der kleinsten, aber zugleich beliebtesten Nationalparks des Landes.
Hier wandern Sie durch tropischen Regenwald – und stehen wenige Minuten später an weißen Sandstränden mit türkisfarbenem Wasser.
Typische Begegnungen:
Kapuzineraffen
Faultiere
Leguane
bunte Vögel
Kaum ein Ort zeigt so eindrucksvoll, wie eng Natur und Meer in Costa Rica verbunden sind.
Ara beim Frühstücken
Corcovado Nationalpark – Die wildeste Seite Costa Ricas
Auf der abgelegenen Osa-Halbinsel liegt der Corcovado Nationalpark – einer der artenreichsten Orte unseres Planeten.
Hier ist Costa Rica ursprünglich, intensiv, wild.
Mit etwas Glück entdecken Sie:
Tapire
Aras
Nasenbären
Brüllaffen
Der Corcovado ist kein Ort für Komfort, sondern für echtes Naturerleben – und genau das macht ihn so besonders.
Schildkröte beim Sonnenbaden
Tortuguero Nationalpark – Wasserwege durch den Dschungel
Tortuguero erreichen Sie nur per Boot oder Kleinflugzeug.Ein Labyrinth aus Kanälen durchzieht den Regenwald – lautlos gleiten Sie im Boot zwischen Mangroven und Urwaldriesen dahin.
Berühmt ist die Region für:
Meeresschildkröten (Juli–Oktober)
Kaimane
zahlreiche Vogelarten
Tortuguero ist kein Ort für spektakuläre Aussichten – sondern für leise, intensive Naturmomente.
Krater des Poás
Poás
Vulkan
Leicht zugänglicher Kraterblick in eine smaragdgrüne Säurelagune, umgeben von karger Vulkanlandschaft. Bei klarer Sicht wirkt der Krater wie ein offenes Lehrbuch der Geologie. Der Kontrast aus kühler Luft und dampfenden Fumarolen ist eindrucksvoll.
Vulkan Irazú & Hochlandlandschaften
Der Irazú Vulkan nahe San José überrascht mit einer fast surrealen Kraterlandschaft. An klaren Tagen können Sie sowohl Pazifik als auch Karibik sehen.
Das zentrale Hochland zeigt eine andere Seite Costa Ricas:
Kaffeeplantagen
Nebelwälder
kleine Bergdörfer
kühleres Klima
Ein spannender Kontrast zu Küste und Tiefland.
Es geht deoch nichts über eine Siesta;-)
Cahuita
Nationalpark
Regenwaldsäume ziehen direkt an Traumstränden entlang – Faultiere und Kapuziner sind oft zu sehen. Der flache Küstenpfad verbindet Schatten, Meerblick und Lagunen. Vor der Küste liegt ein Korallenriff, das dem Park seine zweite Naturbühne gibt.
Nicoya:
Santa Teresa & Montezuma
Weite Pazifikstrände, Sonnenuntergänge und kleine Pfade zu Wasserfällen prägen die Halbinsel. Montezuma punktet mit naturbelassenen Buchten, Santa Teresa mit endlosen Strandspaziergängen. Der Mix aus Dschungelgrün und Brandung ist einzigartig.
Uvita
& Marino Ballena
Bekannt für die „Walflossen“-Sandbank und ruhige Strände. Zur Saison ziehen Wale an der Küste vorbei – vom Strand aus erleben Sie weite Ozeanblicke. Die Kulisse ist tropisch-grün, dahinter erheben sich sanfte Hügel.
Küche Costa Ricas – Einfach, frisch, authentisch
Die costa-ricanische Küche ist bodenständig und aromatisch.
Typisch sind:
Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) zum Frühstück
Casado (Reis, Bohnen, Gemüse, Fleisch oder Fisch)
frische Meeresfrüchte
tropische Früchte wie Papaya, Mango oder Ananas
Und natürlich: hervorragender Kaffee aus dem Hochland.
Die Küche spiegelt wider, was Costa Rica ausmacht – schlicht, frisch, ehrlich.
Land & Leute – Das Lebensgefühl „Pura Vida“
Costa Rica ist politisch stabil, friedlich und stolz auf seine Demokratie. Das Land hat seit 1948 keine Armee – stattdessen investiert man in Bildung, Gesundheit und Naturschutz.
Die Ticos – so nennen sich die Costa Ricaner selbst – begegnen Gästen offen und herzlich. Man nimmt sich Zeit. Für Gespräche. Für Natur. Für den Moment.
Wir haben ihn entdeckt: den schillernden Göttervogel Quetzal
San
Gerardo de Dota
Ein kühles Nebelwaldtal, ideal für Vogelbegeisterte. Die Chancen auf den Quetzal sind hier besonders gut. Er ist der ikonischer Vogel Mittelamerikas: schillernd grün-rot gefärbt und mit fantastisch langen Schwanzfedern geschmückt. Der Quetzal wird auch als „Göttervogel“ bezeichnet, weil er für indigene Kulturen wie die Maya und Azteken eine heilige Bedeutung hatte und als Symbol für Freiheit und göttliche Macht galt. Die besten Chancen haben Sie frühmorgens an Wildavocado-Bäumen, wenn die Quetzale Früchte fressen und gut zu sehen sind.
Koloniales Erbe: das Teatro Nacionál
San
José: Teatro Nacional & Museen
Es ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber ein kurzer Kulturstopp lohnt: das klassizistische Teatro Nacional als architektonisches Juwel. Das Goldmuseum zeigt beeindruckende präkolumbische Funde. Und auch der Mercado Central, mit einer unendlichen Auswahl an Obst dun Gemüse ist einen Besucht wert. Wer ankommt oder abreist, kann so eine Seite Costa Ricas jenseits der Natur entdecken.
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Über die Autorin
Stefanie Fink
Gründerin & Reiseexpertin
Stefanie Fink ist seit ihrer Kindheit in den Bergen unterwegs. Ihre Leidenschaft für die Alpen und ihr Gespür für besondere Routen machen sie zur echten Expertin für alpine Erlebnisse. Als Gründerin teilt sie hier wertvolle Tipps, Inspiration und echtes Berggefühl.
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