Rote Dünen von Sossusvlei im Morgenlicht, Oryx-Antilope im Vordergrund, blauer Himmel – Sinnbild für Namibias Weite, Wüste & Wildlife.

Namibia – Weite, Wüste & Wildlife

Die eindrucksvollsten Namibia Sehenswürdigkeiten zwischen Dünen, Canyon und Savanne

Von Stefanie Fink11. Februar 2026

Ein Land extremer Landschaften

Namibia zählt zu den spektakulärsten Reisezielen Afrikas. Das Land vereint einige der eindrucksvollsten Naturräume des Kontinents: die älteste Wüste der Erde, gewaltige Schluchten, eine Tierwelt von außergewöhnlicher Vielfalt und eine Atlantikküste, an der Sanddünen direkt ins Meer übergehen. Wer nach den wichtigsten Namibia Sehenswürdigkeiten sucht, entdeckt hier Landschaften, die in ihrer Weite und Ursprünglichkeit fast surreal wirken.

Unsere beliebtesten Namibia Touren

Farbenrausch Namibia
Farbenrausch Namibia

Sossusvlei & Deadvlei – Ikonen der Namib Wüste

Die Dünen von Sossusvlei gehören zu den bekanntesten Naturmotiven Afrikas. Einige der Sandberge erreichen über 300 Meter Höhe und zählen zu den höchsten Dünen der Welt. Besonders spektakulär ist das Farbspiel bei Sonnenauf- und -untergang, wenn sich der Sand tiefrot färbt.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt Deadvlei – eine weiße Lehmpfanne mit jahrhundertealten, abgestorbenen Kameldornbäumen. Die extreme Trockenheit hat sie konserviert und schafft eine Kulisse, die weltweit einzigartig ist.
Hätten Sie's gewusst?Die Namib gilt als älteste Wüste der Erde – sie existiert seit über 55 Millionen Jahren.
Der Fish River Canyon im Abendrot
Der Fish River Canyon im Abendrot

Fish River Canyon – Afrikas größte Schlucht

Im Süden des Landes liegt der Fish River Canyon, mit rund 160 km Länge, bis zu 27 km Breite und bis zu 550 m Tiefe die größte Schlucht Afrikas. Gewaltige Felswände, weite Blicke und das vom Fischfluss geformte Flusstal machen diese Region zu einer der eindrucksvollsten Natursehenswürdigkeiten Namibias.
Der Fish River Canyon im Süden Namibias ist mit rund 160 Kilometern Länge die größte Schlucht Afrikas und nach dem Grand Canyon die zweitgrößte der Welt. Das vom Fischfluss geformte Tal beeindruckt mit steil abfallenden Felswänden und weiten Panoramen.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick von den Canyonrändern, wo sich das Flussbett tief unten durch die Landschaft windet. Die Dimension dieses Naturwunders wird erst vor Ort wirklich begreifbar.
"Rush Hour" am Wasserloch
"Rush Hour" am Wasserloch

Etosha Nationalpark – Tierwelt in weiter Landschaft

Der Etosha Nationalpark gehört zu den bekanntesten Schutzgebieten Afrikas. Die riesige, hell schimmernde Salzpfanne bildet das Zentrum des Parks und ist aus dem Weltall sichtbar. Rund um Wasserstellen sammeln sich Elefanten, Löwen, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten.Gerade in der Trockenzeit lassen sich Tiere besonders gut beobachten, da sie auf die wenigen Wasserquellen angewiesen sind.
Hätten Sie's gewusst?Mit rund 22.270 km² ist der Park fast so groß wie Israel.
Beim Anblick wird klar, warum man die Spitzkoppe auch "Matterhorn Namibias" nennt
Beim Anblick wird klar, warum man die Spitzkoppe auch "Matterhorn Namibias" nennt

Spitzkoppe & Damaraland – Granit, Weite und Felsmalereien

Die markante Spitzkoppe erhebt sich isoliert aus der Ebene und wird häufig als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet. Das Damaraland ist zudem bekannt für jahrtausendealte Felsgravuren in Twyfelfontein, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Diese Region zeigt eine andere Seite Namibias: karg, rau und archaisch – und doch voller kultureller Spuren.

Die Kalahari – grüne Wüste

Die Kalahari unterscheidet sich deutlich von der Namib. Statt hoher Sanddünen prägen rötliche Böden, Grasflächen und Akazien das Bild. Nach Regenfällen verwandelt sich die Region in ein überraschend grünes Mosaik aus Pflanzen und Blüten.
Hier wird sichtbar, wie vielfältig Namibias Landschaften sind.
Typischer Jugendstil in Swakopmund
Typischer Jugendstil in Swakopmund

Swakopmund & die Atlantikküste – Wüste trifft Ozean

Swakopmund verbindet koloniale Architektur mit einer spektakulären Küstenlage. Nur wenige Kilometer entfernt beginnt die Skelettküste, berühmt für ihre Schiffswracks und Nebelschwaden.
Hier treffen zwei Extreme aufeinander: die trockene Namib und der kalte Atlantik.
Im Caprivi zeigt sich Namibia von seiner "grünen" Seite
Im Caprivi zeigt sich Namibia von seiner "grünen" Seite

Caprivi (Zambezi-Region): Namibia in Grün

Plötzlich wird Namibia grün: Palmeninseln, Papyrusbänke, Flussläufe. Im Boot gleiten Sie über Kwando- oder Chobe-Zuflüsse, beobachten Elefanten am Ufer und genießen die Stille des Wassers. Die Zambezi-Region ist ein ruhiger Kontrapunkt zur Weite der Wüste – und lässt sich wunderbar mit Chobe und ggf. den Victoriafällen kombinieren.
Himba Frau in der Kunene Region, im äußersten Nordwesten Namibias
Himba Frau in der Kunene Region, im äußersten Nordwesten Namibias

Volksgruppen & Sprachen: Vielfalt hören & respektieren

Namibia ist nicht nur landschaftlich vielfältig, sondern auch kulturell. Englisch ist Amtssprache, daneben sind Afrikaans und Deutsch weit verbreitet. Indigene Sprachen wie Oshiwambo, Otjiherero, Khoekhoegowab oder die Sprachen der San prägen den Alltag vieler Regionen.
Begegnungen mit unterschiedlichen Volksgruppen – etwa im Norden oder im Damaraland – gehören für viele Reisende zu den eindrucksvollsten kulturellen Erfahrungen des Landes. Ein respektvoller Umgang, ein freundliches Gespräch und die Frage nach Erlaubnis vor einem Foto sind dabei selbstverständlich.
Hätten Sie's gewusst?Namibia zählt zu den kulturell vielfältigsten Ländern im südlichen Afrika – mit mehr als einem Dutzend anerkannter Sprachgruppen.
Wir lieben Kudu - probieren Sie ihn gegrillt - super lecker!
Wir lieben Kudu - probieren Sie ihn gegrillt - super lecker!

Essen & Kulinarik: zwischen Braai und Atlantikküste

Auch kulinarisch zeigt sich Namibia vielseitig. Besonders verbreitet ist das Braai – das gemeinsame Grillen unter freiem Himmel. Auf den Rost kommen Boerewors, Wildfleisch wie Oryx oder Kudu sowie einfache Beilagen wie Maisbrei oder Salate. Für unterwegs ist Biltong, luftgetrocknetes Fleisch, ein klassischer Snack.
An der Küste rund um Swakopmund und Walvis Bay stehen dagegen Meeresfrüchte im Mittelpunkt – darunter hochwertige Namibia-Austern und fangfrischer Kabeljau. Spürbar ist zudem das historische Erbe: Bäckereien, Cafés und deftige Eintöpfe wie Potjiekos gehören vielerorts selbstverständlich dazu.

Von der Aussicht zum Erlebnis

Die Naturwunder Namibias wirken schon aus der Ferne gewaltig. Noch intensiver wird das Erlebnis, wenn man sich zu Fuß durch diese Landschaften bewegt – durch Dünen, entlang von Canyonrändern oder über weite Savannen.
Erfahren Sie mehr über unsere Reisen zum Wandern in Namibia und entdecken Sie das Land aus einer ganz neuen Perspektive.

Lust auf mehr? Hier einfach direkt weiterstöbern

Ihre nächsten Namibia-Abenteuer

Hintergrundbild
Persönliche Beratung bei Alpenstieg

Persönliche Beratung:

Hier bekommen Sie Hilfe für Ihre Tourenplanung!

Rufen Sie uns doch einfach an unter:

+49 (0)6032 9389045
+43 (0)5352 61595

Ansprechpartner: Stefanie Fink

Sie erreichen uns:
Mo-Fr 7-22 Uhr
Sa 8-20 Uhr
So 8-18 Uhr

Stefanie am Paternkofel
Mehr erfahren