Namibias Naturwunder: Farbenpracht und grenzenlose Weite

Wanderreise mit Fish River Canyon, Namib-Wüste, Swakopmund, Erongobergen, Waterberg und Etosha-Nationalpark

Tournummer: 10860208

Namibias Naturwunder: Farbenpracht und grenzenlose Weite
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Highlights

  • Wanderungen: 5 x leicht (2 - 3 Std.), 4 x moderat (4 - 5 Std.)
  • Zusammen mit einem Ranger den Wüstenelefanten zu Fuß durch die Savanne folgen
  • Durch das endlose, orange Dünenmeer von Sossusvlei und Deadvlei wandern
  • Beim Sundowner über den beeindruckenden Fish River Canyon blicken
  • Felsmalereien am Brandberg und an der Spitzkoppe entdecken
  • Im Etosha-Nationalpark die bunte Tierwelt Afrikas am Wasserloch beobachten
  • Beim NaDEET Projekt erfahren, wie Kinder Achtsamkeit für das Ökosystem erlernen
  • Unter freiem Sternenhimmel komfortabel schlafen

 

Programm

Sachte wiegt das grüngelbe Gras in der lauen Brise und die rostroten Dünen der Kalahari liegen voller Kontrast unter dem tiefblauen Himmel. Der sich tagsüber aufheizende Wüstensand kühlt abends viel langsamer ab als die Luft und prägt ihren Geruch auf eine ganz eigene Art. Im Köcherbaumwald heben sich die Bäume tiefschwarz vor dem Sonnenuntergang ab. Zu diesem Anblick gönnen wir uns ein kühles Getränk, in Namibia "Sundowner" genannt. Vielleicht ein Glas Weißwein auf der Terrasse unserer Lodge? Wir lehnen uns zurück und fühlen uns in Namibia angekommen! Über 850 Jahre alte, abgestorbene Kameldornbäume erstaunen im berühmten Deadvlei bei Sossusvlei. Starr und markant stehen sie auf einer hellen Tonpfanne zwischen den großen roten Dünen. Wir wandern durch die weite, ruhige, endlos erscheinende Namib-Wüste. Der Sand zeigt sich hier in seiner ganzen Farbpalette von hellgelb bis tiefrot - je nach Sonnenstand. Es erwartet uns ein kuschelig warmes Bett unter dem Sternenhimmel!
Weiter südlich genießen wir den Ausblick über den sich schlängelnden Flusslauf des Fish River im zweitgrößten Canyon der Welt. Und im Norden liegt riesig und matt-weiß die Etosha-Pfanne vor dem stahlblauen Himmel. Graue Riesen schmücken hier das Bild: die Elefanten. Schlanke Giraffenhälse verschwinden immer wieder hinter den staubig-weißen Akazien und große Herden von Zebras und scheue Antilopen nähern sich mit großer Vorsicht den Wasserlöchern. Die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die "Big Five" hautnah und im Besonderen die grenzenlose Weite machen den großen Reiz Namibias aus.

Lust auf mehr? Mehr Infos zu den schönsten Wanderregionen, Nationalparks und Naturerlebnissen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zum Wandern in Namibia. Warum Namibia mit seiner einzigartigen Mischung aus Wüste, Wildlife und endloser Weite zu den faszinierendsten Reisezielen Afrikas zählt, erfahren Sie außerdem in unserem Blogartikel „Namibia – Weite Wüste & Wildlife“. Die eindrucksvollsten Wanderungen des Landes – von den Dünen von Sossusvlei über die Spitzkoppe bis zum Fish River Canyon – stellen wir in unserem Blog „Die schönsten Wanderungen in Namibia – Wüste, Canyons und Granitberge erleben“ vor.

 

Tourverlauf

Tag 1: Anreise
Linienflug nach Windhoek.

Tag 2: Windhoek - Kalahari Anib Lodge
Ankunft in Windhoek am internationalen Flughafen Hosea Kutako. Unsere Reiseleitung erwartet uns bereits. Über Windhoek und Rehoboth fahren wir Richtung Kalahari zu unserer Unterkunft.
Fahrstrecke ca. 300 km - Fahrzeit ca. 4 h
Unterkunft Kalahari Anib Lodge

Tag 3: Über Mariental zum Köcherbaumwald
Am Morgen wandern durch den roten Sand der Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt und für heute Vormittag unser Wandergebiet. In den knorrigen Kameldornbäume hängen die Bauten der geselligen Webervögel und Strauße sind meist auch unterwegs. Gegen Mittag fahren wir über Mariental zum Köcherbaumwald. Köcherbäume sind im ganzen Land zu finden, aber nirgends in so einer großen Anzahl wie hier. Beim Sonnenuntergang bieten die Köcherbäume hervorragende Fotomotive.
Strecke ca. 6 km - Gehzeit 2-3 h
Fahrstrecke ca. 265 km - Fahrzeit ca. 3,5 h
Unterkunft Quiver Tree Camp ((F) Frühstück, (A) Abendessen)

Tag 4: Fish River Canyon - Gondwana Canyon Park
Unser heutiges Ziel ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt, der größte Afrikas. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m in der Tat beeindruckend. Wir brechen früh auf, damit wir am Vormittag am Rand des Canyons entlang wandern können. Gegen Mittag erreichen wir den Gondwana Canyon Park, einen privaten Naturschutzpark in der Nähe des Canyons. Wir übernachten dort im Canyon Village in Bungalows die im Kap-holländischen Stil am Fuße einer geschwungen Bergwand erbaut wurden und eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung bieten. Am Nachmittag bietet sich eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge bis zum Sonnenuntergang an.
Strecke ca. 5 km - Gehzeit 2-3 h
Fahrstrecke ca. 200 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft Fish River Canyon Village ((F) Frühstück)

Tag 5: Namib Wüste - Nacht unter dem Sternenzelt
Nach dem Frühstück starten wir in die nächste Wüstenlandschaft Namibias, zur Namib. Diese älteste aller Wüsten hat dem Land den Namen gegeben. Wir erreichen das Namib Rand Naturreservat. Wir wandern nahe des Naturreservats entlang der rot-grauen Granitberge über ockerfarbenen Sand zu unserem heutigen Camp. Unser Gepäck wird transportiert und wartet schon auf uns. Das Essen wird für uns bereits zubereitet und der erste leckere Duft macht sich breit. Die Nacht verbringen wir in warmen Feldbetten unter dem weit aufgespannten, funkelnden Sternenzelt (Matten, Schlafsack und Kissen werden gestellt).
Gehzeit 1-2 h 
Fahrstrecke ca. 450 km - Fahrzeit ca. 6 h
Unterkunft Feldbetten oder Zelt ((F) Frühstück, (A) Abendessen)

Tag 6: Wanderung in der Namibwüste
Noch vor Sonnenaufgang werden wir von der pastellfarbenen Helligkeit der erwachenden Sonne geweckt. Nach einem leichten Frühstück packen wir zusammen. Unser Guide liest aus der Wüstenzeitung vor, soll heißen, er liest im Sand was über Nacht so alles passiert ist und welche Wüstenwanderer nachts unterwegs waren. Wir wandern durch das Dünenmeer und genießen den Blick in die Weiten der Wüste. Manchmal sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryx-Antilopen und Strauße leben hier, also Augen auf! Unser Guide weiß viele Geschichten über die Wüstenbewohnerzu erzählen. Wir kommen für ein schmackhaftes Frühstück zu unserem Camp zurück. Anschließend wandern wir zu unserer Lodge für die heutige Nacht. Eine wunderschön gelegene Lodge mit Blick in endlose Weite der Wüste. Nach dem Mittagessen können wir an der Lodge entspannen, die Gegend erkunden oder einfach gemütlich am kleinen Pool ein Buch lesen. Zum Sonnenuntergang wandern wir noch auf einen der umliegenden Hügel.
Strecke ca. 6 km - Gehzeit 4-5 h 
Unterkunft Greenfire Desert Lodge ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)

Tag 7: Besuch des Umweltprojekts NadEET - Sesriem
Nach einer kleinen Wanderung am Morgen fahren wir weiter nördlich nach Sesriem. Auf dem Weg besuchen wir das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel besonders Kindern, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. (www.nadeet.org). Hier lernen die Schüler und Lehrer viel über den täglichen Wasserverbrauch und den achtsamen Umgang mit diesem kostbare Nass. Wie man mit Solarenergie kochen kann und vieles mehr. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes fort. Nach einem Spaziergang am Nachmittag, werden wir heute wieder von unserem Reiseleiter kulinarisch verwöhnt. 
Fahrstrecke ca. 120 km - Fahrzeit ca. 2 h
Unterkunft Taleni Desert Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)

Tag 8: Sossusvlei und Sesriem Canyon
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um mit den ersten Sonnenstrahlen in den Namib Naukluft Park zu gelangen. Als ersten Stopp erklimmen wir die Düne 45, steil hinauf im roten Sand. Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht und einem warmen Frühstück am Fuße der Düne unter schattenspendenden Kameldornbäumen. Die Wunderwelt der Dünen: zu Fuß lernen wir das Deadvlei, und das Sossusvlei kennen. Wer möchte besteigt die Düne "Big Daddy", die zu den höchsten Sanddünen der Welt gehört. Mit Allradfahrzeugen werden wir zurück zum Auto gebracht. Auf dem Rückweg halten wir am Sesriem Canyon, endlich einmal eine Wanderung im Schatten. Der Sesriem Canyon ist nur ca. 1 km lang und hat sich stellenweise auf zwei Meter verengt. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und in einem von Akazien gesäumten Tal ausläuft, das wiederum tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. Unseren Sundowner genießen wir wieder auf der Terrasse vor unserer Unterkunft.
Strecke ca. 6 km - Gehzeit 4-5 h 
Fahrstrecke ca. 150 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft Taleni Desert Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)

Tag 9: Kuiseb-Schlucht, Walvis Bay und Swakopmund
In Richtung Nordwesten queren wir den Namib-Naukluft-Park mit seinen vielfältigen und eindrucksvollen Stein- und Felssstrukturen. Bei einer Wanderung in die Kuiseb-Schlucht hören wir über Henno Martin, seinen Roman „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" und wie man hier längere Zeit überleben kann. Am Nachmittag erreichen wir Walvis Bay und die Atlantikküste. Die Lagune ist ein Biotop für Flamingos, Pelikane und Komorane. Nach einem kurzen Stopp fahren wir weiter nach Swakopmund.
Fahrstrecke ca. 400 km - Fahrzeit ca. 5 h
Unterkunft Hansa Hotel ((F) Frühstück)

Tag 10: Welwitschia Mirabilis und freie Zeit in Swakopmund
Durch Wüstengebiete und Trockensavanne führt uns der Weg heute Vormittag zur Welwitschia Mirabilis, eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Über die sogenannte "Mondlandschaft" erreichen wir wieder die Atlantikküste mit der meist frischen Brise in Swakopmund. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung und unsere Reiseleitung informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und in die Wüste, die wir vor Ort buchen können. Am Abend können wir uns in einem der zahlreichen Restaurants in Swakopmund treffen, entweder zu leckerem Fisch oder eher süddeutscher Küche in der Innenstadt oder zu Sushi auf der Jetty - dem weit ins Meer reichenden Steg.
Fahrstrecke ca. 50 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft Hansa Hotel ((F) Frühstück) 

Tag 11: Spitzkoppe - Erongo Berge
Heute brechen wir zum Erongogebirge auf. Wir kreuzen die fast vegetationslose Namib Wüste und gelangen zur Spitzkoppe (1.728 m). Unvermittelt ragt das sogenannte "Matterhorn Namibias" als imposanter Inselberg aus der sonst ebenen Landschaft hervor. Ihr spitzer Kegel überragt markant die anderen Bergspitzen wie die gewölbten Dome der Pontok-Berge und die etwas weiter südlich gelegene Kleine Spitzkoppe (1.572 m). Wir wandern vorbei an skurrilen Felsformationen, Felsbögen und spektakulären Granitformen. Auch Felszeichnungen des San-Volkes gibt es unterwegs zu entdecken. Anschließend fahren wir zur unserer Unterkunft.
Strecke ca. 6 km - Gehzeit 2-3 h 
Fahrstrecke ca. 470 km - Fahrzeit ca. 6 h
Unterkunft Omandumba Lodge ((F) Frühstück, (A) Abendessen)

Tag 12: Erongo Berge
Gemeinsam mit unserem Guide genießen wir vormittags und abends eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet der abwechslungsreichen Gebirgslandschaft des Erongos-Gebirges.
Strecke ca. 9 km - Gehzeit 4-5 h 
Unterkunft Omandumba Lodge ((F) Frühstück, (A) Abendessen)

Tag 13: Die weiße Dame am Brandberg - Damaraland
Das Brandberg Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen des San-Volkes sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Guide wandern wir durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag fahren wir Richtung Madisa ins Damaraland. Je nach Ankunftszeit bleibt noch genügend Zeit für eine kleine Abendwanderung zum Sonnenuntergang.
Strecke ca. 6 km - Gehzeit 3 h 
Fahrstrecke ca. 250 km - Fahrzeit ca. 4,5 h
Unterkunft Madisa Camp ((F) Frühstück, (A) Abendessen)

Tag 14: Zu Fuss den Elefanten auf der Spur
Heute begeben wir uns auf ein ganz besonderes Abenteuer. Unser Camp liegt an einer uralten "Elefanten-Autobahn", die heute noch von wilden Wüstenelefanten frequentiert wird. Früh morgens machen wir uns mit unserem lokalen Ranger auf um diese sanften Riesen zu entdecken. Wir lernen dabei viel über die Flora und Fauna in dieser Gegend. Unser Guide zeigt uns, wie man Fährten liest und so folgen wir den Spuren von Elefantenherden durch die weite Savanne. Vielleicht müssen wir auch zunächst ein Stück fahren. Es gibt natürlich keine Garantie auf die Sichtung der Wüstenelefanten. Gegen Mittag sind wir zurück in unserem Camp und haben Zeit uns auszuruhen.
Strecke ca. 7 km - Gehzeit 4-5 h 
Unterkunft Madisa Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen), (A) Abendessen)

Tag 15: Damaraland - Etosha-Nationalpark
Über die Provinzstädte Khorixas und Outjo gelangen wir in den 22.270 qkm großen Etosha Nationalpark. Heia Safari! Die nächsten Tage gehören der afrikanischen Tierwelt, denn nicht umsonst gehört dieser Wildpark zu den bekanntesten Afrikas. Im Park leben große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken, Kudus und Oryx-Antilopen. Mit viel Glück können wir Hyänen, Löwen, Leoparden und auch Geparde bei einer unserer Pirschfahrten erspähen. Je nach Jahreszeit und den vorangegangen Regenzeiten ändern sich Populationen im Park, aber zu sehen gibt es immer etwas. Eine in 1.065 m Höhe liegende salzverkrustete Senke bildet das Herzstück des Parks. 12 Millionen Jahre ist es her, dass der Kunene Fluss hier in einen Binnensee floss. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: E bedeutet "groß" und totha heißt "wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Das Wort ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne herrschen - aber das ist nur eine der Erklärungen. Während den Pirschfahrten haben wir gute Gelegenheiten, die Tiere an den verschiedenen Wasserstellen zu beobachten.
Fahrstrecke ca. 370 km - Fahrzeit ca. 5,5 h
Unterkunft Chaletübernachtung in einem der Camps im Etosha Nationalpark ((F) Frühstück)

Tag 16: Halbtägige Allrad-Pirschfahrt im Nationalpark
Früh morgens unternehmen wir eine halbtägige Allrad-Pirschfahrt im Etosha Nationalpark. Große Zebraherden ziehen vorbei, jedes mit einzigartiger Zeichnung. Vielleicht können wir Giraffen am Wasserloch beim Trinken beobachten und wir halten weiterhin Ausschau nach den "Big Five". Am Nachmittag verlassen wir den Park.
Fahrstrecke ca. 200 km - Fahrzeit ca. 4 h
Unterkunft Mokuti Lodge ((F) Frühstück)

Tag 17: Hoba Meteorit - Waterberg Plateau Park
Wir fahren früh über Tsumeb zum Hoba-Meteoriten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf einer Farm entdeckt und gilt als größter Meteorit der Welt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Am Mittag erreichen wir das Waterberg Plateau. Nachmittags erkunden wir den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari. Wir unternehmen eine Wanderung auf den Plateau-Rand. Von der Lodge aus müssen wir etwas aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböcke unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung.
Aufstieg 200 m - Abstieg 200 m - Strecke ca. 7 km - Gehzeit 2-3 h 
Fahrstrecke ca. 320 km - Fahrzeit ca. 4,5 h
Unterkunft NWR Waterberg Resort ((F) Frühstück)

Tag 18: Windhoek - Heimreise
Wir stehen früh auf und kehren zurück in die Hauptstadt beziehungsweise (abhängig vom Flugplan) zum Flughafen und ýiegen zurück nach Deutschland
Fahrstrecke ca. 340 km - Fahrzeit ca. 5 h
Verpflegung Frühstück

Tag 19: Ankunft
Frühmorgens Ankunft am Zielflughafen.

 

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil
Ausführliche Reise durch alle Landschaftsformen Namibias. Wir erwandern sowohl Höhepunkte wie Sossusvlei und den Fish River Canyon, entdecken aber auch Geheimtipps wie die Erongoberge oder den Waterberg. Wir übernachten eine Nacht zwischen Dünen auf Feldbetten und folgen zusammen mit einem Ranger den Wildelefanten durch die Savanne.

Anforderung
Die Wanderungen von durchschnittlich 2 bis 4 Stunden stellen keine technischen Anforderungen. Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) sowie Hitzeverträglichkeit werden aber bei allen Teilnehmern vorausgesetzt. Während der Wanderetappen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten. Einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wander-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.

Unterbringung
Wir übernachten in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse in Einzel- und Doppelzimmern, sowie eine Nacht auf Feldbetten unter freiem Himmel (Schlafsack wird vor Ort gestellt).
Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Einige Unterkünfte unterliegen der staatlichen Kontrolle und können, trotz vorheriger Bestätigung, dennoch kurzfristig nicht zur Verfügung stehen. Sollte in Ausnahmefällen eine Unterkunft nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet. Wir werden für Sie in jedem Fall die bestmögliche Alternative suchen und Sie informieren.

Verpflegung
Während der Reise ist das Frühstück sowie einige Mittag- und Abendessen inkludiert. Das Essen in Namibia ist fleischlastig - so ist eine lokale Spezialität zum Snack: Biltong (in Streifen getrocknetes, stark gewürztes Fleisch von Rind, Springbock oder Strauß). Für Mittags gibt es immer eine Möglichkeit etwas unterwegs zu besorgen, in den Unterkünften ein Lunchpaket zu bestellen oder Ihr Reiseleiter hat einen guten Tipp für ein nettes Restaurant. Abends können Sie sich von der guten und landestypischen Küche der Lodges verpflegen lassen. Diese werden meist in Form eines 3-Gänge-Menüs oder als Büffet serviert. An einigen Tagen kommt das Essen aus der Reiseleiterküche. Zur Mittagszeit wird dann meist gepicknickt: Salate, Käse, Sandwiches und Obst. Zum Abendessen wird gerillt (braai), ein klassisches Eintopfgericht (potjes) gekocht oder es gibt auch mal ein Nudelgericht.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

Fahrzeuge und Fahrbahnbeschaffenheit
Für die Überlandfahrten wird je nach Gruppengröße ein Toyota Quantum (bis 10 Teilnehmer) oder ein größeres Fahrzeug mit 14 Sitzplätzen verwendet. Fahrzeiten (reine Fahrzeit ohne Zwischenhalte) können je nach Straßenverhältnissen variieren. Die Straßen und Pisten sind oft unbefestigt, holprig und staubig. Für Teilnehmer mit Rückenproblemen ist diese Tour nur nach Absprache mit Ihrem Arzt geeignet. Die Fahrzeuge dürfen in Bezug auf Ausstattung und Komfort, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Besonders abseits der geteerten Straßen kann es zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) und zum Ausfall der Klimaanlage kommen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis!

Klima
Die Jahreszeiten in Namibia sind den unseren entgegen gesetzt. Während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch haben Winter und Sommer nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns.
Der Winter (Mai-September) ist die trockenste Jahreszeit. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 25°C und mehr an, nachts kann es in der Wüste sehr kalt werden (bis minus 5°C). Einen warmen Pullover (Windbreaker) sollten Sie grundsätzlich dabei haben. In der Wüste können, vor allem bei Frühstück und Abendessen, auch Schal und Handschuhe notwendig sein.
Für die Tierbeobachtung ist diese Zeit sehr gut geeignet, da die Wasserstellen gut besucht sind. Das Gras ist trocken und niedrig. Mitte September beginnt der Frühling, es wird wärmer und die Tage etwas länger.

Im namibischen Sommer (Oktober - März) kann es sehr heiß werden. Von Dezember bis März ist die Niederschlagsmenge am Höchsten, was allerdings nicht bedeutet, dass es permanent regnet. Der Regen fällt meistens gegen Abend als Wolkenbruch und ist oft nach kurzer Zeit wieder vorüber; ein wochenlang grau verhangener Himmel ist im südlichen Afrika auch im Sommer unbekannt. Teilweise gibt es im Oktober noch eine kleine Regenzeit, die aber auch ausfallen kann. Die Temperaturen sind sommerlich hoch und steigen auf über 30°C und mehr. Viele Pflanzen sind in der Blütezeit und auch jetzt kommen die Tierbeobachter nicht zu kurz. Der April ist dann wieder der Übergang zum Winter. Zu bedenken ist, dass sich der Norden und Süden des Landes von den Temperaturen sehr stark unterscheiden können. Namibia ist eine Ganzjahres-Destination mit ca. 300 Tagen Sonnenschein im Jahr und angenehm warmen Temperaturen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Jahreszeiten - wie auch bei uns - nicht mehr klar zu definieren sind. So kann die Regenzeit mal bis in den Mai hinein dauern, Nächte im September noch kalt sein und eigentliche Wintertage wiederum überraschend heiß werden.

 

Inklusivleistungen

  • Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Windhoek
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Windhoek und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 195,- EUR)
  • Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
  • Übernachtung 2 x in Mittelklassehotels, 13 x in Lodges oder Chalets, 1 x im Dünencamp auf Feldbetten
  • 16 x Frühstück, 4 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Halbtägige Allradpirsch im Etosha Nationalpark
  • Englischsprachiger Koch/Fahrer
  • Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz

 

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Flugabzug möglich; Preis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 

 

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 300,- EUR)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

 

Teilnehmerzahl

min. 6, max. 12 Personen 
Durchführungsgarantie ab 6 Personen

 

Preise

Termin 12.05.2027 - 30.05.2027
Doppelzimmer - 6.890,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 7.740,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 6.890,- EUR pro Person

Termin 21.07.2027 - 08.08.2027
Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 7.845,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person

Termin 04.08.2027 - 22.08.2027
Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 7.845,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person

Termin 25.08.2027 - 12.09.2027
Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 7.845,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 6.995,- EUR pro Person

Termin 15.09.2027 - 03.10.2027
Doppelzimmer - 6.890,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 7.740,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 6.890,- EUR pro Person

Tipp für Alleinreisende
Mit der Option "halbes Doppelzimmer" bieten wir die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen. 

  • Mögliche Termine:

  • 12.05.2027 - 30.05.2027 (Mi. - So.)

  • 21.07.2027 - 08.08.2027 (Mi. - So.)

  • 04.08.2027 - 22.08.2027 (Mi. - So.)

  • 25.08.2027 - 12.09.2027 (Mi. - So.)

  • 15.09.2027 - 03.10.2027 (Mi. - So.)

ab 6.890 €

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Die eindrucksvollsten Namibia Sehenswürdigkeiten zwischen Dünen, Canyon und Savanne

Rote Dünen von Sossusvlei im Morgenlicht

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Wandern in Südafrika – die schönsten Regionen und Touren im Überblick

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