Peru
Umrundung des Alpamayo
Tournummer: 10860639











Highlights
- 14-tägiges Trekking in der Cordillera Blanca (ca. 5 - 8 Std. täglich)
- Wanderungen: 1 x leicht (3 Std.), 1 x moderat (5 Std.)
- Auf Akklimatisationswanderungen die Bergwelt rund um Huaraz kennen lernen
- Den "schönsten Berg der Welt", die formschöne Pyramide Alpamayo (5.947 m) umrunden
- Am Ufer der Lagune Huecrococha mit Blick auf die umliegenden Eisgipfel zelten
- Über die Gletschermoräne des Nevado Santa Cruz zur türkisblauen Lagune 42 laufen
Programm
Trekkingreise im Norden Perus in der Cordillera Blanca"Ein Traumberg, wie ihn nur Kinder zu zeichnen wagen, die noch nie einen Berg gesehen haben", so schwärmte Günter Hauser, nachdem ihm 1957 mit seiner Gruppe die Erstbesteigung gelungen war. Unsere Träume schweifen tief in die peruanischen Anden, wo in der Cordillera Blanca einer der schönsten Gipfel der Welt thront – der Alpamayo (5.947 m). Die schneeweiße Pyramide mutet so perfekt an, dass man sie von allen Seiten betrachten möchte, wozu wir bei unserer Umrundung die Chance bekommen. In Huaraz brechen wir zum Trekking in der Cordillera Blanca auf und wandern vorbei an türkisblauen Lagunen bis ins Basislager des Alpamayo. Hier halten wir inne und versetzen uns gedanklich zurück in die Zeit, als Günter Hauser und seine Mannschaft den Gipfel das erste Mal fest im Blick hatten. Wir umrunden das "Matterhorn" der Anden, stets begleitet von einem beeindruckenden Gebirgspanorama um uns herum. Diese Anden-Gipfel führen uns die Dimensionen des Menschen in der Natur vor Augen. Der höchste Berg Perus vereinnahmt uns hier besonders: der legendäre Huascaran (6.768 m). Sein Anblick komplettiert diese unvergessliche Trekkingreise.
Tourverlauf
1. Tag: Anreise nach Peru
Linienflug nach Lima.
2. Tag: Ankunft in Lima und Fahrt nach Huaraz
Ankunft in Lima. Bei unserem Frühstück in einem nahegelegenen Hotel können wir uns von dem Langstreckenflug erholen. Anschließend, fahren wir mit unserem Bus nach Huaraz. Wir folgen der "Panamericana" Richtung Norden. Eindrucksvoll ist die Fahrt durch die "Küstenwüste". Auf dem Weg ins Hochland gelangen wir vom Dunst der Küste in die klare Luft der Berge. In Huaraz (3.090 m) angekommen, beziehen wir unsere Hotelzimmer.Hinweis: Bei Durchführung in einer Kleingruppe von 6 bis 9 Teilnehmenden erfolgt die Fahrt von Lima nach Huaraz im öffentlichen, komfortablen Touristenbus.
Fahrstrecke ca. 445 km - Fahrzeit 9 h
Unterkunft Hotel Suiza Peruana in Huaraz ((F) Frühstück)
3. Tag: Akklimatisationswanderung Willcacocha
Um uns vor dem Trekking besser an die Höhe gewöhnen zu können, unternehmen wir mehrere Tagesausflüge. Mit dem Bus fahren wir nach Willcacocha (3.850 m), von hier aus haben wir einen fantastischen Blick auf die gesamte Cordillera Blanca. Leicht ansteigend wandern wir, an kleinen Siedlungen vorbei, bis in das nächste Tal und steigen dann ab Richtung Huaraz.
Aufstieg 0 m - Abstieg 650 m - Strecke ca. 4 km - Gehzeit ca. 3-4 h
Fahrstrecke ca. 20 km - Fahrzeit 1 h
Unterkunft Hotel Suiza Peruana in Huaraz ((F) Frühstück, (M) Mittagessen)
4. Tag: Akklimatisationswanderung Laguna Churup
Eine Halbtageswanderung von Pitec (3.870 m) zur Laguna Churup und zurück kommt ebenfalls unserer Höhenanpassung zugute. Die Lagune liegt 4.480 m hoch unterhalb des Berges Churup (5.495 m). Für eventuell notwendige Sicherungen im Abstieg hat der Führer ein Seil dabei. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Auf den ersten Blick wirkt Huaraz eher wie ein kleines Dorf, doch der Ort ist immerhin das wichtigste Handelszentrum des Santa-Tals und der Ausgangspunkt für Ausflüge in die Cordillera Blanca und Huayhuash. Wer möchte, kann den lebhaften Markt durchstreifen, auf dem sich Trekker und Bergsteiger ihre Verpflegung besorgen oder die Plaza de Armas besuchen.
Aufstieg 610 m - Abstieg 610 m - Strecke ca. 6 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Fahrstrecke ca. 45 km - Fahrzeit 2 h
Unterkunft Hotel Suiza Peruana in Huaraz ((F) Frühstück, (M) Mittagessen)
5. Tag: Beginn des Trekkings in Cashapampa und Wanderung nach Llamacorral
Den Rio Santa flussabwärts verlassen wir die Stadt mit unserem Bus Richtung Norden. Im subtropischen Klima des Santa-Tals, einem der fruchtbarsten Täler Perus, gedeihen Obst, Getreide und Zuchtrosen. Unterwegs besuchen wir die Gedenkstätte Yungay. Dieser Ort wurde am 31.5.1970 völlig zerstört. Durch ein Erdbeben, dessen Epizentrum am Pazifik lag, brachen am Huascaran-Nordgipfel riesige Massen von Fels und Eis ab und stürzten zu Tal. Der schönste Ort des Santa-Tales wurde mit seinen 20.000 Einwohnern restlos begraben, nur der Friedhofshügel mit der großen Christus-Statue blieb unbeschadet. Dank internationaler Geldspenden wurde Yungay weiter nördlich wieder aufgebaut. Hinter Caráz biegen wir von der Hauptstraße ab und erreichen bald darauf den Ort Cashapampa auf ca. 2.935 m Höhe. Dort lernen wir unsere Begleitmannschaft kennen und starten unser Trekking. Unser erster Trekkingtag führt in angenehmer Steigung das eng eingeschnittene Santa Cruz-Tal hinauf. Zu unserer Linken erheben sich die 6.000er Nevado Santa Cruz und Nevado Quitaraju, zu unserer Rechten der ebenfalls über 6.000 m hohe Nevado Artesonraju. In der Nähe von Llamacorral (3.760 m) stellen wir unsere Zelte auf.
Aufstieg 825 m - Abstieg 0 m - Strecke ca. 10 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Fahrstrecke ca. 95 km - Fahrzeit 3 h
Unterkunft Zeltcamp Llamacorral ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
6. Tag: Wanderung von Llamacorral über Laguna Ichiccocha nach Taullipampa
Fast ohne Steigungen führt unser Weg bis zu den Lagunen Ichiccocha und Jatuncocha. Kurz hinter den Lagunen eröffnet sich uns ein spektakulärer Blick auf die 1.000 m hohen Eiswand des Quitaraju (6.036 m). Etwas steiler bergauf geht es dann zu unserem Camp in Taullipampa, hier bleiben wir für zwei Übernachtungen.
Aufstieg 420 m - Abstieg 0 m - Strecke ca. 12 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Fahrstrecke ca. 95 km - Fahrzeit 3 h
Unterkunft Zeltcamp Taullipampa ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
7. Tag: Ausflug zum Alpamayo Basecamp
Die Bergsteigerherzen schlagen höher – zeitig brechen wir auf ins Alpamayo Basecamp, das in einem Talkessel direkt zu Füßen von Alpamayo und Quitaraju liegt. Wir queren auf gleicher Höhe in das Nachbartal und blicken auf die Südwest-Wand des Alpamayo und Quitaraju. Wir folgen dem Tal, vorbei an einem sehr alten Polylepsis-Wald, bis zum Basecamp auf 4.330 m. Ein weiterer kurzer Anstieg und wir erreichen die Laguna Arhuaycocha (4.430 m) – von hier aus haben wir eine grandiose Aussicht auf die um uns befindlichen Gletscher und Gipfel. Wie in einem Amphitheater sind wir rundum von hohen Eiswänden umgeben. Fantastisch!
Aufstieg 250 m - Abstieg 250 m - Strecke ca. 10 km - Gehzeit ca. 3-4 h
Unterkunft Zeltcamp Taullipampa ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
8. Tag: Wanderung von Taullipampa über den Paso Punta Unión nach Tuctu
Über einen präkolumbianischen Pfad bewältigen wir den steilen Anstieg auf den Paso Punta Unión (4.760 m). Vor uns erhebt sich die Fels- und Eispyramide des Taulliraju. Oben angekommen genießen wir noch einen letzten Blick auf Alpamayo und Quitaraju. Der Abstieg ist zunächst ebenfalls steil, doch nach ca. 1 Stunde kommen wir an einigen Lagunen vorbei und erreichen nach einer weiteren Stunde unseren Lagerplatz bei Tuctu (4.185 m).
Aufstieg 580 m - Abstieg 575 m - Strecke ca. 8 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Unterkunft Zeltcamp Tuctu ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
9. Tag: Wanderung von Tuctu über den Paso Alto de Pucaraju zur Laguna Huecrococha
Der nächste, noch etwas steilere Pass erwartet uns heute – der Paso Alto de Pucaraju mit 4.640 m. Bei gutem Wetter können wir von hier oben im Westen die uns schon vertrauten, weiß glänzenden Gipfel der Cordillera Blanca und im Osten bis hinunter ins Tiefland sehen. Nach einer gemütlichen Rast steigen wir nach Osten bis zur Laguna Huecrococha ab. Am Seeufer errichten wir unser Lager auf 3.962 m.
Aufstieg 455 m - Abstieg 680 m - Strecke ca. 8,5 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Unterkunft Zeltcamp Laguna Huecrococha ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
10. Tag: Wanderung von der Laguna Huecrococha über das Tuctubamba-Tal nach Jancapampa
Nach einem kurzen Abstieg wandern wir zum Tuctubamba-Tal bis zur gleichnamigen Lagune hinauf, die auf ca. 4.050 m direkt unterhalb des Nevado Taulliraju liegt. Bis in die 80-er Jahre kalbte der Gletscher noch direkt in den Tuctubamba-See. Wir wandern weiter und stehen bald auf dem 4.380 m hohen Tupatupa-Pass. Eine herrliche Aussicht auf die imposanten Gipfel Pucajirca, Huandoy, Huascaran, Chopilcalqui, Contrahierbas, Hualcan und Ulta belohnt unsere Mühen. Zunächst über einen langen Grashang, später durch ein kleines Tal steigen wir ab nach Jancapampa (3.550 m). Die zahlreichen Niederschläge an der Ostseite der Kordilleren machen hier Ackerbau auch bis in große Höhen möglich. Die Campesinos bearbeiten ihre fruchtbaren Äcker immer noch mit Spitzhacke und per Hand, Esel helfen bei der Arbeit. Etwas außerhalb von Jancapampa stellen wir im Talgrund unsere Zelte auf – beeindruckend der Blick auf die Abbrüche der Pucajirca-Gletscher am Talschluss!
Aufstieg 420 m - Abstieg 830 m - Strecke ca. 13 km - Gehzeit ca. 7-8 h
Unterkunft Zeltcamp Jancapampa ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
11. Tag: Wanderung von Jancapampa über den Paso Yanacón in das Huillca-Tal
Nachdem wir etwas "Grün getankt" haben, sind wir gut gerüstet für unseren langen Aufstieg in den Yanacon-Pass (4.650 m), bei dem wir viele Pferde und Rinder sehen können. Wir lassen die fruchtbaren Böden und die klaren Seen und Lagunen bald hinter uns. Nach ca. 6 Stunden Gehzeit und einem letzten steilen Anstieg stehen wir auf dem Pass und sehen die Nevados Pucajircas hinter uns, und das Huillca-Tal vor uns liegen. Der Weg hinunter ins Tal führt uns zu einer großen Almwiese, wo wir auf ca. 4.012 m unsere Zelte aufstellen. Bei Huillca sind viele Andenfüchse, Schafe und Alpakas heimisch. Vielleicht begegnen wir auch umherziehenden Hirten.
Aufstieg 1.100 m - Abstieg 640 m - Strecke ca. 11 km - Gehzeit ca. 7-8 h
Unterkunft Zeltcamp Huillca ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
12. Tag: Wanderung in das Tayapampa-Tal und weiter bis zur Laguna Pucacocha
Auf bequemem Weg wandern wir zuerst ca. 1 Stunde hinunter nach Huillca und dann durch das Tayapampa-Tal gemächlich hinauf zu unserem Camp auf 4.180 m. Während unsere Mannschaft auf einer Ebene unterhalb der Seen unser Camp einrichtet, biegen wir in ein Seitental ein und wandern weiter bis zur Laguna Pucacocha (4.530 m). Auf dem Weg dorthin kommen wir dem Nevado Alpamayo immer näher und stehen dann – jetzt auf der Nordseite des Berges – genau gegenüber des Alpamayo Basecamps, das wir einige Tage zuvor besucht haben. Wir kehren auf gleichem Weg in unser Camp zurück.
Aufstieg 520 m - Abstieg 350 m - Strecke ca. 12 km - Gehzeit ca. 5-6 h
Unterkunft Zeltcamp Safuna ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
13. Tag: Wanderung in das Moyobamba-Tal
Wir folgen dem Haupttal für einen kurzen Abstecher zu den türkisfarbenen Safuna-Seen. Die Laguna Safuna Alta (4.600 m) wird uns besonders beeindrucken – der Gletscherbruch des Pucajirca Oeste kalbt direkt in den See! Auf gleichem Weg geht es ein Stück zurück und von dort hinauf auf den Mesapata-Pass (4.460 m). Jenseits der Passhöhe errichten wir unser Camp im Moyobamba-Tal.
Aufstieg 675 m - Abstieg 325 m - Strecke ca. 10,5 km - Gehzeit ca. 5-6 h
Unterkunft Zeltcamp Moyobamba ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
14. Tag: Wanderung über den Paso Gara Gara nach Cruze Alpamayo
Gemütlich beginnen wir den Tag – vorbei an weidenden Kühen und Pferden und durch grüne Puna-Landschaft wandern wir Richtung Paso Gara Gara (4.850 m). Das letzte Wegstück führt durch ein Schuttkar, und dann haben wir es geschafft: Von einem Aussichtspunkt kurz unter dem Pass genießen wir bei klarer Sicht einen überwältigenden Blick auf die berühmte Pyramide des Alpamayo und auch auf den Jatunjirca (5.130 m), Ziel für den nächsten Tag. Beim Abstieg werden unsere Knie etwas "brennen" – die spärlichen Steigspuren und der steile Geröllhang erfordern unsere ganze Aufmerksamkeit. Weiter unten geht es weiter durch hohes Gras, bis wir schließlich die Weggabelung Cruze Alpamayo erreichen. Wir richten auf ca. 4.200 m unser Lager für 2 Nächte ein. Ein herrlicher Fleck – einfach atemberaubend schön, wenn die Abendsonne die Alpamayo-Pyramide in glutrotes Licht taucht!
Aufstieg 470 m - Abstieg 780 m - Strecke ca. 8 km - Gehzeit ca. 4-5 h
Unterkunft Zeltcamp Jancarurish ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
15. Tag: Aufstieg zum Nevado Jatunjirca oder optional bis zur Laguna 42
Wir wollen heute noch etwas höher aufsteigen, um den Ausblick auf den Alpamayo zu genießen. Wir starten sehr früh am Morgen. Der Aufstieg führt an der Laguna Jancarurish vorbei in ein Hochtal und dann zum Alpamayo Basecamp in 4.600 m Höhe. Über steile, weglose Gras- und Geröllhänge erreichen wir den Vorgipfel auf 4.930 m. Bei guter Sicht erwartet uns ein einzigartiges Panorama. Auf gleichem Weg kehren wir zum Mittagessen in unser Camp zurück. Wer lieber eine längere Wanderung unternehmen möchte, trennt sich am Alpamayo Basecamp von der Gruppe und folgt dem Tal weiter bis zur Gletschermoräne des 6.241 m hohen Nevado Santa Cruz. Ein steiler Aufstieg führt über die Moräne zur Laguna 42 auf 5.000 m. Von hier aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den Nevado Santa Cruz. Der Rückweg erfolgt auf gleicher Strecke.
Nevado Jatunjirca:
Aufstieg 720 m - Abstieg 720 m - Gehzeit ca. 5 - 6 Std.
Laguna 42:
Aufstieg 790 m - Abstieg 790 m - Strecke ca. 11,5 km - Gehzeit ca. 6-7 Std.
Unterkunft Zeltcamp Jancarurish ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
16. Tag: Wanderung durch das Alpamayo-Tal und über den Paso Vientunan bis nach Osoruri
Wir laufen das Alpamayo-Tal weiter talauswärts. Nach einer Abzweigung schlängelt sich der Weg dann in vielen Serpentinen auf den windigen Paso Vientunan (4.770 m). Von hier oben haben wir einen wunderbaren Rundblick über die nördlichen Ausläufer der Cordillera Negra, die Provinz Huaylas und auf den Nevado Milluacocha. Wir steigen nach Westen ab und errichten unser Lager auf einer ca. 4.555 m hoch gelegenen Almwiese.
Aufstieg 710 m - Abstieg 365 m - Strecke ca. 12 km - Gehzeit ca. 5-6 h
Unterkunft Zeltcamp Osoruri ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
17. Tag: Wanderung über den Paso Osoruri nach Wishcash
Nur noch ein leichter Aufstieg trennt uns von unserem höchsten (Pflicht-) Punkt auf unserer Trekkingroute, dem Osoruri-Pass (oder auch Drillingspass genannt) mit 4.860 m. Direkt unter uns liegen wie auf Terrassen übereinander gebettet mehrere tiefblaue Lagunen. Auf der gegenüberliegenden Talseite erhebt sich das Dreigestirn des Nevado Santa Cruz. Eine großartige Landschaft! Wir ziehen an der Laguna Cullicocha (4.600 m) vorbei und richten unser letztes Zeltcamp in der Nähe von Wishcash auf ca. 3.990 m ein. Von hier aus haben wir einen schönen Ausblick über das Santa-Tal und auf die Cordillera Negra mit dem Ort Huaylas.
Aufstieg 425 m - Abstieg 990 m - Strecke ca. 8,5 km - Gehzeit ca. 6-7 h
Unterkunft Zeltcamp Wishcash ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
18. Tag: Abstieg nach Hualcayan, Ende des Trekkings und Fahrt nach Huaraz
Unser Trekking findet heute seinen Abschluss. Der Abstieg in den kleinen Ort Hualcayan (3.150 m) dauert ca. 3 Stunden. Auf der Westseite des Andenhauptkammes ist es viel trockener als auf der Ostseite, Kakteen und Buschwerk säumen anfangs unseren steil absteigenden Weg. Kurz vor Erreichen des Ortes wandern wir durch Felder, die zum Teil noch mit Anlagen aus der Inkazeit bewässert werden. In Hualcayan verabschieden wir uns von unserer Begleitmannschaft und fahren anschließend nach Huaraz zurück.
Aufstieg 0 m - Abstieg 840 m - Strecke ca. 9,5 km - Gehzeit ca. 2-3 h
Fahrstrecke ca. 80 km - Fahrzeit 3,5 h
Unterkunft Hotel Suiza Peruana in Huaraz ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
19. Tag: Tag zur freien Verfügung in Huaraz
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir nutzen die Zeit, um uns in der Stadt noch einmal ins Marktleben zu stürzen, einzukaufen oder im Café Andino einen "cafecito" oder einen Pisco Sour zu trinken. Wer möchte, kann dem Anthropologischen Museum noch einen Besuch abstatten. Dort kann man interessante Ausstellungsstücke und Mumien sowie ein schönes Freigelände genießen.
Unterkunft Hotel Suiza Peruana in Huaraz ((F) Frühstück)
20. Tag: Flug nach Lima und Stadtführung in Lima
Morgens fahren wir zum Flughafen Huaraz und fliegen zurück nach Lima. Zurück in der Hauptstadt angekommen, lernen wir die Stadt bei einer Stadtrundfahrt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen im Barock- und Renaissancestil und Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihren besonderen Charme.
Fahrstrecke ca. 25 km - Fahrzeit 1 h
Unterkunft Arawi Miraflores Express in Lima ((F) Frühstück)
21. Tag: Rückflug nach Deutschland
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir treten unseren Rückflug Richtung Heimat an.
(F) Frühstück
22. Tag: Ankunft in der Heimat
Ankunft in Deutschland.
Charakter und Anforderungen
Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf einem anspruchsvollen Trekking in der Cordillera Blanca mit Umrundung des Alpamayos in Nord-Peru.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Während des Trekkings überqueren wir 8 über 4.000 m hohe Pässe, der höchste liegt bei 4.860 m. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Einzelne Tagesetappen können nicht ausgelassen werden.
Die im Programm angegebenen Höhenmeter gelten lediglich als grobe Richtlinie.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juni, Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist (tagsüber strahlend blauer Himmel) und am wenigsten bis gar nicht mit Niederschlag zu rechnen ist. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es an sonnigen Tagen über 20 Grad warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf minus 15 Grad. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen. In den Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger Reisende unterwegs, was von Vorteil sein kann. Im April und Mai ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling. Auch im Mai, September und Oktober/November herrscht auf dem peruanischen Hochland noch Trockenzeit, d. h. es ist mit geringem Niederschlag zu rechnen, auch die Sicht sollte noch klar sein, am Himmel nur wenige Wolken. Wir können diese Reisezeit ebenfalls sehr empfehlen.
Höhe
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Bei Interesse können wir Ihnen außerdem Höhenbalance oder Hypoxicum in München empfehlen. Die Institute für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.
Unterbringung
In Lima und Huaraz sind wir in Mittelklassehotels untergebracht. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings übernachten wir in 2-Personen-Zelten. Therm-a-Rest Matten werden gestellt. Der Einzelzimmerzuschlag versteht sich inkl. Einzelzeltzuschlag. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt (bei einer Kleingruppe werden Küchen- und Messezelt in einem Zelt vereint). Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf oder durch Nähe zu einer Siedlung zur Verfügung steht. Morgens und nach Erreichen des Tagesziels wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmem Wasser gereicht.
Verpflegung
Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während des Trekkings Vollpension. Während des Trekking werden wir von unserer Begleitmannschaft mit lokalen Produkten und einheimischen Gerichten versorgt. In den Städten essen wir in der Unterkunft oder kehren in einem Restaurant ein. Teilweise wird zum Mittagessen ein Lunchpaket serviert. Bitte trinken Sie Leitungswasser nur gefiltert oder abgekocht.
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Transport
Alle Transfers laut Programm werden in einem privaten Kleinbus durchgeführt. Sollte die Reise mit einer Kleingruppe von 6 bis 9 Teilnehmenden durchgeführt werden, erfolgen die Fahrten Lima – Huaraz an Tag 2 in einem komfortablen, öffentlichen Touristenbus.
Teamwork
Teamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmende wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Unsere Zelte werden von der Begleitmannschaft auf- und abgebaut, ebenfalls wird für uns gekocht. Dennoch sollte eine aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten für alle Teilnehmenden selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Lima
- Linienflug mit LATAM (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
- Inlandsflug mit LATAM Airlines von Huaraz nach Lima
- Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 245,- EUR)
- Rail&Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 6 x in Mittelklassehotels und 13 x im Zelt
- 20 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 14 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Koch- und Begleitmannschaft
- Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon, Überdrucksack (Certec Bag)
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 250,- EUR)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Teilnehmerzahl
min. 4, max. 12 Personen
Durchführungsgarantie bereits ab 4 Personen.
Preise
Termine 18.07.2026 - 08.08.2026
Doppelzimmer - 6.295,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 6.615,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 6.295,- EUR pro Person
Termine 17.10.2026 - 07.11.2026
Doppelzimmer - 5.995,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 6.315,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 5.995,- EUR pro Person
Mögliche Termine:
18.07.2026 - 08.08.2026 (Sa. - Sa.)
17.10.2026 - 07.11.2026 (Sa. - Sa.)
ab 5.995 €


Persönliche Beratung:
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+49 (0)6032 9389045
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Ansprechpartner: Stefanie Fink
Sie erreichen uns:
Mo-Fr 7-22 Uhr
Sa 8-20 Uhr
So 8-18 Uhr










