Durchquerung Perus von West nach Ost – von den Anden bis zum Amazonas

Trekkingreise von majestätischen Gipfeln nach Machu Pichu und durch üppigen Regenwald

Tournummer: 10860200

Durchquerung Perus von West nach Ost – von den Anden bis zum Amazonas
Durchquerung Perus von West nach Ost – von den Anden bis zum Amazonas – Bild 2
Durchquerung Perus von West nach Ost – von den Anden bis zum Amazonas – Bild 3
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Highlights

  • 5-tägiges Trekking in der Cordillera Vilcanota (ca. 6-7 Std. täglich)
  • Wanderungen: 4 x leicht (2 - 3 Std.), 2 x mittelschwer (5 - 6 Std.)
  • Spektakuläre Gegensätze – von den Eisgipfeln bis in den Regenwald
  • Durch die Ruinen der Inkastadt Machu Picchu schlendern
  • Auf einem abgeschiedenen Inkapfad durch das heilige Tal wandern
  • Lamas, Alpakas, Kolibris, Kaimane, Affen und Papageien – tierische Begegnungen
  • Im Boot und zu Fuß das Amazonas-Gebiet erkunden
  • Das Dorf Tinqui und seine Schule besuchen
  • Optional: Für mehr Komfort während des Trekkings auf Feldbetten schlafen

 

Programm

Erleben Sie die faszinierende Ruhe und die abgelegene Schönheit der peruanischen Berglandschaft. Unsere Trekkingroute in der einsamen Cordillera Vilcanota führt uns durch karge Steppenlandschaften und üppig grünes Hochland, vorbei an imposanten Gipfeln, die bis zu 6.000 Meter in den Himmel ragen. Gletscher stürzen sich in türkisfarbene Gebirgsseen und glänzen in strahlendem Weiß im Sonnenlicht. Uns begleiten Lama- und Alpakaherden, die uns immer wieder auf unserem Weg begegnen.

Während unserer Fahrt von den hochgelegenen Anden bis hinab in den Regenwald von Puerto Maldonado erleben wir die beeindruckende Veränderung der Umgebung. In nur wenigen Stunden durchqueren wir vielfältige Ökosysteme: Vom eisigen Hochgebirge führt uns der Weg durch den Bergurwald hinunter in den üppigen tropischen Regenwald. Diese Kontraste erleben wir intensiv und hautnah.

Vor unseren Augen ziehen die letzten schneebedeckten Gipfel vorbei, doch allmählich verwandelt sich die Landschaft in ein immergrünes Paradies. Kleine Wasserfälle plätschern am Wegesrand, während wir uns dem tropischen Regenwald nähern. Mit dem Boot gleiten wir durch die dichte Dschungelvegetation und haben die Gelegenheit, Alligatoren beim Sonnenbaden, Faultieren beim Schlafen und Anakondas auf Beutefang zu beobachten.

Ein Highlight erwartet uns an einer der größten Papageien-Kolonien der Welt, wo wir Zeuge eines unvergesslichen Spektakels werden: Tausende von Papageien kommen mit lautem Geschrei zusammen. Diese beeindruckende Naturdarbietung bleibt uns in Erinnerung. Am Ende dieser aufregenden Reise gönnen wir uns Entspannung in einer komfortablen Lodge, die am Ufer des Amazonas liegt – dem wasserreichsten Fluss der Welt. Freuen Sie sich auf eine unvergleichliche Kombination aus vielfältigen Landschaften und einzigartigen Erlebnissen in Peru.

Mehr Informationen zum Wandern in Peru finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Welche Highlights Sie auf Ihrer Reise nicht verpassen sollten, erfahren Sie in unserem Blog über die schönsten Sehenswürdigkeiten Perus.
Außerdem finden Sie in unserem Blog alles Wissenswerte zur Machu Picchu Wanderung – von den schönsten Routen bis zur optimalen Vorbereitung.

 

Tourverlauf

Tag 1: Anreise nach Peru
Nachtflug nach Lima mit Ankunft am nächsten Tag.

Tag 2: Ankunft in Peru, Flug nach Cusco und weiter in das "Heilige Tal der Inka"
Nach unserer Ankunft in Lima fliegen wir weiter über die Anden nach Cusco. Nach der Begrüßung durch unsere Reiseleitung legen wir einen ersten Stopp im historischen Zentrum der ehemaligen Inka-Hauptstadt ein. Anschließend fahren wir ins Urubamba-Tal (2.850 m), das Heilige Tal der Inka. Die niedrigere Lage erleichtert die Höhenanpassung. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des Ankommens und Entspannens im Garten unseres Hotels.
Fahrstrecke ca. 75 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft Casa De Don David in Ollantaytambo ((F) Frühstück)

Tag 3: Das "Heilige Tal der Inka"
In der archäologischen Stätte Ollantaytambo werden wir über die Leistungen der Inka-Steinmetze staunen. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage bearbeitet und über große Entfernungen transportieren lassen. In der Ortschaft Ollantaytambo begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler, die sich hier zum Tauschhandel einfinden; mit viel Stolz tragen sie ihre bunten, von Hand gewebten Trachten. Die trichterförmigen landwirtschaftlichen Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich dazu, ertragreiche Nutzpflanzen zu züchten. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die heute noch so funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Salziges Quellwasser verdunstet in Tausenden von Erdbecken, die sich an den Berghang schmiegen. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubamba-Tal.
 Aufstieg 200 m - Abstieg 200 m - Strecke 9 km - Gehzeit 3-4 h
Fahrstrecke ca. 80 km - Fahrzeit ca. 2 h
Unterkunft Casa De Don David in Ollantaytambo ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket)

Tag 4: UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu
Von Ollantaytambo fahren wir heute mit einem frühen Zug entlang des Urubamba-Flusses nach Machu Picchu. Das Tal verengt sich zunehmend, der üppige tropische Bergurwald, der an einen verwunschenen Märchenwald erinnert, scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Machu Picchu thront auf einem Bergvorsprung, die Hänge sind fast 45 Grad steil. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.
Wichtiger Buchungshinweis: Der Besuch erfolgt nur nach verfügbaren Eintrittskontingenten und auf festgelegten Besuchsrouten; je nach Ticketverfügbarkeit kann es ein Rundgang durch die Ruinenstätte oder die Aussichtsterrasse sein.
Fahrstrecke ca. 80 km - Fahrzeit ca. 5 h
Unterkunft Casa De Don David  in Ollantaytambo ((F) Frühstück) 

Tag 5: Durch das Heilige Tal der Inka nach Pisaq, weiter nach Cusco
Heute fahren wir durch das Valle Sagrado nach Pisac. Wir erkunden die weitläufige archäologische Stätte mit ihren Terrassen, Tempeln und Gräbern. Anschließend fahren wir zurück nach Cusco (3.400 m). Oberhalb von Cusco legen wir einen Stopp in Sacsayhuaman ein und bestaunen die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader. Wir stehen vor einer der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaften der Inka. Gab es hier eine Festung oder handelte es sich um ein gigantisches andines Heiligtum?
Fahrstrecke ca. 120 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft MOAF Cusco Boutique Hotel in Cusco ((F) Frühstück) 

Tag 6: Stadtbesichtigung der Inka-Hauptstadt Cusco
Die ehemalige Inka-Hauptstadt zeigt sich heute von ihrer kulturellen Seite: Plaza de Armas, Kathedrale und Sonnentempel Qoricancha stehen auf unserem Programm. Der San Pedro Markt, Cuscos wichtigster Versorgungsmarkt, erwartet uns mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Obst und Gemüse. Hier erfahren wir mehr über traditionelle Konservierungstechniken wie die Herstellung gefriergetrockneter Kartoffeln. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Einkaufsbummel oder einen gemütlichen Kaffee im historischen Ambiente.
Unterkunft MOAF Cusco Boutique Hotel in Cusco ((F) Frühstück)

Tag 7: Wanderung auf alten Inkapfaden im heiligen Tal
Früh am Morgen beginnt unsere Wanderung von Tauca über einen 4.300 m hohen Pass nach Huchuy Qosco. Entlang einer alten Inkastraße eröffnen sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Bergwelt der Anden. Hoch über dem Urubamba-Tal erwartet uns die beeindruckende Ruinenanlage von Huchuy Qosco mit ihren Tempelmauern und Heiligtümern. Vermutlich diente sie einst als Landsitz des Inka-Herrschers Viracocha. Nach der Besichtigung folgt der lange Abstieg ins Tal, begleitet von weiten Panoramen und der Vorfreude auf einen entspannten Abend in Cusco.
Aufstieg 650 m - Abstieg 1.400 m - Strecke 10 km - Gehzeit 6-7 h 
Fahrstrecke ca. 90 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft MOAF Cusco Boutique Hotel in Cusco ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket) 

Tag 8: Aufbruch in die Vilcanota-Kordillere – Trekkingstart
Unsere Fahrt in die Cordillera Vilcanota führt uns zunächst nach Tinqui (3.940 m). Zu Beginn des Trekkings besuchen wir dort eine Dorfschule, wo uns die Bewohner mit traditionellen Tänzen und Musik empfangen – ein besonderes Erlebnis abseits der touristischen Routen. Anschließend wandern wir zu unserem ersten Camp oberhalb von Tinqui, wo die Eisriesen der Vilcanota im Abendlicht leuchten. Am Abend erwartet uns eine kulinarische Überraschung, bevor wir es uns in den geräumigen Zelten gemütlich machen. Dank Wärmflaschen in den Schlafsäcken und eines beheizten Speisezelts genießen wir den Abend bei wohliger Wärme und einem Glühwein.
Aufstieg 190 m - Abstieg 190 m - Strecke 6 km - Gehzeit 2-3 h 
Fahrstrecke ca. 120 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft Zelt ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket, (A) Abendessen)

Tag 9: Zweite Trekking-Etappe zum See Chulluñpiqoc
Große Hochebenen und die Eisriesen der Cordillera Vilcanota prägen die heutige Etappe. Lamas und Alpakas gehören zu unseren ständigen Begleitern. Nach einem anstrengenden Marsch erreichen wir am Nachmittag einen unvergesslichen Lagerplatz am Chulluñpiqoc-Cocha (4.560 m). Hier zeigt sich die Vilcanota von ihrer schönsten Seite, wenn sich die Eisgipfel im See spiegeln.
Aufstieg 800 m - Abstieg 180 m - Strecke 13 km - Gehzeit 6-7 h
Unterkunft Zelt ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket, (A) Abendessen)

Tag 10: Durch das Pachanta-Tal nach Comercocha
Nach dem Frühstück queren wir das Pacchanta-Tal und wandern Richtung Comercocha. Unterwegs kommen wir an zwei Hochgebirgsseen und unvergesslichen Aussichtspunkten vorbei. Türkisblau schimmern der Otorongo Cocha und der Ninaparaco Cocha in der Sonne und beheimaten viele einheimische Vogelarten. Es besteht heute die Möglichkeit einen Aussichtgipfel zu besteigen, der höher als der Mont Blanc ist, und an der 5.000 m Grenze „kratzt“. Der Blick aus der Vogelperspektive auf die einzigartige Seenlandschaft ist wahrhaft atemberaubend. Bei Ankunft im Zelt-Camp (ca. 4.600 m) werden die Köche bereits ein andines Festmahl in dem selbst errichteten Steinofen für uns zubereitet haben.
Wanderangaben inkl. Gipfel: ↑ 630 hm | ↓ 600 hm | 13 km | 7 - 8 Std. 
Aufstieg 380 m - Abstieg 350 m - Strecke 10 km - Gehzeit 5-6 h
Unterkunft Zelt ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket, (A) Abendessen)

Tag 11: Trekking-Etappe über unseren höchster Pass in das Quimsa-Tal
In der Nähe unseres höchsten Passes (Acuycunca –Pass 4.775 m) steigt die Chance, Vicuñas, sehr scheue Verwandte der Lamas und Alpakas, zu beobachten. Der Aufstieg auf den Pass gestaltet sich gemächlich und wir kommen immer wieder vorbei an großen Steinhaufen. Diese, für die südlichen Anden klassischen Markierungen, gelten als Danksagungen an die Apus (Berggötter) für eine gelungene Überquerung. Der Abstieg in das Quimsa-Tal führt uns durch eine Gegend, die nur noch spärlich bewohnt ist, und doch gibt es noch vereinzelte Gehöfte (die Pallca-Gehöfte). Uns begegnen Bauern, die mit kleinen Lama-Karawanen unterwegs sind. Ein letzter Aufstieg führt uns durch das obere Quimsa-Tal (ca. 4.630 m) zu unserem Zeltplatz in spektakulärer Lage, oberhalb des Arma-Sees.
Aufstieg 600 m - Abstieg 570 m - Strecke 10 km - Gehzeit 6-7 h
Unterkunft Zelt ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket, (A) Abendessen)

Tag 12: Aus eisigen Höhen (4.500 m) in tropische Tiefen (650 m)
Die letzte Trekkingetappe führt uns in schroffe, karge Hochebenen, die an Mondlandschaften erinnern. Vereinzelt huschen Viscachas, eine Chinchilla-Art, zwischen den Felsbrocken umher. Weit unter uns schillert dann plötzlich der türkisfarbene Sigrenacocha-See. Die Ausmaße des Sigrenacocha sind beeindruckend, das türkisfarbene Wasser erinnert an einen riesigen Edelstein. Wir bleiben auf Höhe und wandern oberhalb des Sigrenacocha bis zu einem kleinen See, wo wir Mittag machen. Ein letzter Abstieg führt uns bis an die asphaltierte Transamazonica - Interoceanica und nach kurzer Fahrt erreichen wir auf 4.725 m den Pirhuayani-Pass. Nun geht es mit "Sieben-Meilen-Schritten" dem Amazonasregenwald entgegen. Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir über 4.000 Meter an Höhe. Die karge Vegetation der Hoch-Anden weicht, wie im Zeitraffer, in Windeseile dem feuchten Bergurwald. Die landschaftlichen Veränderungen sind extrem, und die Temperaturen steigen beständig. Bei abwechslungsreichen Stopps stimmen wir uns auf diesen faszinierenden Lebensraum ein. In der Ortschaft Quincemil (650 m) beziehen wir unser Quartier in einer idyllisch gelegenen, vom Urwald umgebenen, rustikalen Lodge. Nun sind es Kolibris, Schmetterlinge und vereinzelt Affen, die an die Stelle der Lamas und Alpakas treten.
Aufstieg 210 m - Abstieg 350 m - Strecke 13 km - Gehzeit 6-7 h 
Fahrstrecke ca. 110 km - Fahrzeit ca. 4 h
Unterkunft Wandari Lodge in Quincemil ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)

Tag 13: Per Boot zur Eco-Lodge im Amazonas-Regenwald
Der Amazonasregenwald ruft! Während der Fahrt nach Puerto Maldonado verlieren sich die Andenausläufer gänzlich, und das Gelände wird immer flacher. Puerto Maldonado ist eine typische, sehr lebendige Urwaldstadt, die zugleich als Umschlagplatz für Handelsgüter und landwirtschaftliche Produkte dient. Ab jetzt folgen wir dem Lauf des Tambopata-Flusses und fahren mit einem Motorboot zu unserer komfortablen Lodge. Diese ist harmonisch in den Urwald eingebettet und wird nach ökologischen Gesichtspunkten geführt. Wir befinden uns im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet, das für seinen Artenreichtum weltbekannt ist. Wir haben Zeit, um Vögel zu beobachten oder einfach in der Hängematte zu relaxen. Da der Urwald nie schläft, unternehmen wir vor dem Abendessen noch eine Nachtwanderung.
Fahrzeit im Boot ca. 3 Stunden
Fahrstrecke ca. 300 km - Fahrzeit ca. 7 h
Unterkunft Cayman Lodge im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)

Tag 14: Ausflüge im Amazonas-Regenwald
Sehr abwechslungsreiche Aktivitäten im Regenwald bestimmen den heutigen Tag. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung zum See Sachavacayoc. Dabei begeben wir uns auf die Spuren Alexander von Humboldts. Auf der Suche nach Affen, Papageien oder Blattschneideameisen führen uns geschulte lokale Guides auf Urwaldpfaden durch das grüne Dickicht. Per Kanu unternehmen wir eine Fahrt auf dem Urwaldsee, um die Flora und Fauna am Ufer zu entdecken. Nach einem Picknick treten wir den Rückmarsch an. Nach Anbruch der Dunkelheit suchen wir bei einer Bootsfahrt das Flussufer des Tambopata nach Kaimanen ab. Von unserem komfortablen Quartier aus können wir bis spät in die Nacht dem Konzert der Zikaden lauschen.
Aufstieg 100 m - Abstieg 100 m - Strecke 8 km - Gehzeit 2-3 h 
Unterkunft Cayman Lodge im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet ((F) Frühstück, (L) Lunchpaket, (A) Abendessen)

Tag 15: Ein unvergessliches Konzert im Regenwald
Lange vor Sonnenaufgang fahren wir mit dem Boot zu der berühmten "Collpa Chuncho". An dieser Papageien-Lecke, der größten im peruanischen Amazonasregenwald, versammeln sich fast täglich am frühen Morgen Hunderte von Aras und verschiedene andere Papageienarten, die wir vom gegenüberliegenden Flussufer aus sehr gut beobachten können. Die Papageien fressen an der Lecke Lehm, der sie mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis frühstücken wir in Ruhe, bevor wir die Rückfahrt zur Lodge antreten. Das Mittagessen wartet auf uns in der Lodge, und der Nachmittag steht zur Erholung zur freien Verfügung.
Bootsfahrt ca. 4 Std.
Unterkunft Cayman Lodge im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
 

Tag 16: Aus dem Regenwald an den Pazifik
Nach erlebnisreichen Tagen im Regenwald verlassen wir den Amazonas und kehren an die Pazifikküste zurück. Mit dem Boot geht es zurück nach Puerto Maldonado (ca. 3 Std.), von wo aus wir nach Lima fliegen (ca. 1,5 Std.). Nach Ankunft in der peruanischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel im Stadtteil Miraflores gebracht.
Fahrzeit im Boot ca. 3 Stunden
Fahrstrecke ca. 55 km - Fahrzeit ca. 4 h
Unterkunft Hotel José Antonio Executive in Lima ((F) Frühstück) 

Tag 17: Lima Stadtbesichtigung und internationaler Rückflug
Heute begeben wir uns bei unserer Stadtführung auf die Spuren des Konquistadoren Francisco Pizarro, der das koloniale Lima gründete und auch den Hauptplatz, die Plaza de Armas, persönlich absteckte. Wieder zurück in Miraflores, werfen wir von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste einen Blick auf die Ufer des Pazifiks. Anschließend besuchen wir das Archäologisch-Anthropologische-Museum im Stadtteil Pueblo Libre. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir nehmen Abschied von Peru und es folgt der internationale Rückflug.
Fahrstrecke ca. 40 km - Fahrzeit ca. 2,5 h
((F) Frühstück)

Tag 18: Ankunft
Ankunft am Heimatflughafen.

 

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf dem Trekking von der Cordillera Vilcanota zum Amazonas. Zu Fuß lernen wir die landschaftlichen Gegensätze, unterschiedlichen Klimazonen sowie die Vielfalt und Artenreichtum Südperus kennen.

Anforderung
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen bis zu 7 Std. Gehzeit in unterschiedlich beschaffenem Gelände. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Wir überqueren mehrere Pässe über 4.500 m. Auf dem Weg von den Anden zum Amazonas verlieren wir innerhalb kurzer Zeit über 4.000 m an Höhe und erleben einen Klimawechsel hin zu immer wärmeren Temperaturen. Hitze und Luftfeuchtigkeit erhöhen die Anforderungen. Besonders nach Regen kann es schlammig und rutschig sein. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Hitze und Luftfeuchtigkeit erhöhen die Anforderungen. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Einzelne Wanderungen können während des Trekkings nicht ausgelassen werden.
Die im Programm angegebenen Höhenmeter gelten lediglich als grobe Richtlinie.

Höhe
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie, vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet z.B. das Institut für Höhentraining in München, Hypoxicum, oder Höhenbalance, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.

Unterbringung
Während des Trekkings übernachten wir in geräumigen 1,93 m hohen Zelten (bei Doppelbelegung) bzw. 1,45 m hohen Zelten (bei Einzelbelegung). Therm-a-Rest Matten werden gestellt. Wer möchte, bekommt zusätzlich noch eine Wärmflasche. Optional können Sie für das Trekking Feldbetten anstelle der Übernachtung auf Therm-a-Rest Matten buchen. Bitte wählen Sie diese Option in der Buchungsstrecke aus. Des Weiteren werden in den Camps ein Essenszelt inkl. Heizung und ein Toilettenzelt aufgestellt. Bei den Hotels handelt es sich um gute Mittelklassehotels. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Wir verbringen eine Nacht in einer rustikalen Lodge im tropischen Bergregenwald und drei weitere Nächte in einer komfortablen Regenwald-Eco-Lodge in Puerto Maldonado. Über den Betten in der Regenwald-Lodge hängen Moskitonetze. Der Einzelzimmerzuschlag versteht sich inkl. Einzelzeltzuschlag.  

Verpflegung
Bei dieser Reise sind Frühstück, sowie Vollpension während des Trekkings inkludiert. Während des Trekkings sieht die Verpflegung beispielsweise folgendermaßen aus: Zum Frühstück gibt es z. B. Pfannkuchen oder Tortilla de papa. Als Mittagessen wird uns beispielsweise eine Hochland-Kartoffelsuppe, Guacamole und frischer Salat serviert. Bei Ankunft im Zeltlager bekommen wir Tee mit frischem Popcorn, Keksen, o. ä.. Das Abendessen besteht aus einer Vorspeise (z. B. Quinoa Suppe mit Gemüse), Hauptspeise (z. B. frittierte Forelle mit Yuka oder „Lomo Saltado“ (peruanisches Rindergeschnetzeltes mit Tomaten-Zwiebel-Sauce, Reis und Kartoffeln). Es gibt immer eine gleichwertige vegetarische Alternative) und Nachtisch (z. B. flambierte Bananen mit heißer Schokoladen Sauce). Zu allen Mahlzeiten gibt es ausreichend Heißgetränke (Tee, Kaffee, Kakao, Mate, etc.). Wasserflaschen können an jedem Camp neu aufgefüllt werden. Bitte trinken Sie Leitungswasser nur gefiltert oder abgekocht.

Falls Sie vegetarische/vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist.
Glutenfreies Essen ist in Peru, v. a. in Cusco, weit verbreitet. Auch während des Trekkings kann glutenfrei gekocht werden. Bei weiteren Lebensmittelunverträglichkeiten oder bei Allergien empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juni, Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist (tagsüber strahlend blauer Himmel) und am wenigsten bis gar nicht mit Niederschlag zu rechnen ist. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es an sonnigen Tagen über 20 Grad warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland teilweise bis auf minus 15 Grad ab. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen. In den Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger Reisende unterwegs, was von Vorteil sein kann. Im April und Mai ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling. Auch im Mai, September und Oktober/November herrscht im peruanischen Hochland noch Trockenzeit, d. h. es ist mit geringem Niederschlag zu rechnen.

Transport
Alle Transfers laut Programm werden in einem privaten Kleinbus durchgeführt.


Inklusivleistungen

  • Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab Cusco bis Lima
  • Linienflug mit LATAM Airlines Group (Economy, Tarifklasse N) bzw. Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug mit LATAM Airlines ab Lima nach Cusco
  • Inlandsflug mit LATAM Airlines von Puerto Maldonado nach Lima
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 245,- EUR)
  • Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
  • Übernachtung 7 x in Mittelklassehotels, 4 x in Lodges, 4 x im Zelt
  • 16 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 7 x Lunchpaket, 8 x Abendessen
  • Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Therm-a-Rest-Matte für die Zeltnächte
  • Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon, Überdrucksack (Certec Bag)
  • Reisekrankenschutz


Nicht enthaltene Leistungen

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 350,- EUR)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Feldbett während des Trekkings (135,- EUR)


Teilnehmerzahl

min. 6, max. 15 Personen 
Durchführungsgarantie bereits ab 6 Personen.

Preise

Termin 17.04.2027 - 04.05.2027
Doppelzimmer - 5.185,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 5.725,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 5.185,- EUR pro Person

Termin 28.08.2027 - 14.09.2027
Doppelzimmer - 5.185,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 5.725,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 5.185,- EUR pro Person

Termin 02.10.2027 - 19.10.2027
Doppelzimmer - 4.995,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 5.535,- EUR 
Halbes Doppelzimmer - 4.995,- EUR pro Person

 

Tipp für Alleinreisende
Mit der Option "halbes Doppelzimmer" bieten wir die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen. 

 

  • Mögliche Termine:

  • 17.04.2027 - 04.05.2027 (Sa. - Di.)

  • 28.08.2027 - 14.09.2027 (Sa. - Di.)

  • 02.10.2027 - 19.10.2027 (Sa. - Di.)

ab 4.995 €

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