Caminito del Rey – spektakuläres Wandern in Andalusien

Die schönsten Wanderwege in Spanien

Von historischen Küstenpfaden bis zu spektakulären Vulkanwegen: Entdecken Sie einige der schönsten Wanderwege Spaniens

Von Stefanie Fink19. August 2026
Spanien gehört zu den abwechslungsreichsten Wanderzielen Europas. Schroffe Gebirge treffen auf mediterrane Küsten, tiefe Schluchten auf weite Vulkanlandschaften und jahrhundertealte Wege führen durch kleine Bergdörfer, duftende Kiefernwälder oder direkt am Meer entlang. Besonders faszinierend: Jede der spanischen Wanderregionen besitzt ihren ganz eigenen Charakter.
Auf den Balearen führen alte Trockenstein- und Küstenwege durch eine mediterrane Landschaft, während auf den Kanarischen Inseln Vulkane, tiefe Barrancos (so werden auf den Kanaren die oft steil eingeschnittenen Schluchten und Täler vulkanischen Ursprungs genannt) und bizarre Felsformationen das Bild bestimmen. Und auf dem spanischen Festland wartet mit Andalusien eine völlig andere Wanderwelt aus Kalksteinbergen, weißen Dörfern und spektakulären Schluchten.
Wir stellen Ihnen acht besonders schöne Wanderwege und Wanderungen in Spanien vor – vom mehrtägigen Fernwanderweg bis zum außergewöhnlichen Tageserlebnis.
Noch mehr Inspiration finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Hätten Sie es gewusst?

Spanien ist eines der gebirgigsten Länder Europas. Rund die Hälfte der Landesfläche liegt auf mehr als 600 Metern Höhe – beste Voraussetzungen also für weit mehr als Strandurlaub.
Küstenpfade, Bergwege und alte Verbindungswege – Spaniens Wanderwege sind so vielfältig wie seine Landschaften
Küstenpfade, Bergwege und alte Verbindungswege – Spaniens Wanderwege sind so vielfältig wie seine Landschaften

Die schönsten Wanderwege Spaniens auf einen Blick

Spanien lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise zu Fuß entdecken. Manche Wege begleiten Wanderer mehrere Tage durch ganze Gebirgszüge oder rund um eine Insel, andere führen innerhalb weniger Stunden zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse des Landes.
Unsere Auswahl führt von den Balearen über die Kanarischen Inseln bis nach Andalusien:
GR 221 auf Mallorca – Trockensteinwege und Tramuntana
Camí de Cavalls auf Menorca – Küstenwandern rund um die Insel
GR 132 auf La Gomera – wilde Barrancos und Atlantikblicke
Ruta de los Volcanes auf La Palma – durch eine Landschaft aus Feuer und Asche
Teide auf Teneriffa – Wandern am höchsten Berg Spaniens
Masca-Schlucht auf Teneriffa – zwischen gewaltigen Felswänden
Caminos Reales auf Gran Canaria – auf historischen Wegen durch die Bergwelt
Caminito del Rey in Andalusien – spektakulär durch die Schluchten von Málaga
Rot und Weiß weisen den Weg: Der GR 221 führt als Fernwanderweg durch die Serra de Tramuntana auf Mallorca
Rot und Weiß weisen den Weg: Der GR 221 führt als Fernwanderweg durch die Serra de Tramuntana auf Mallorca

Und was bedeutet eigentlich „GR“?

GR steht für „Gran Recorrido“, auf Deutsch sinngemäß „Großer bzw. langer Weg“. Damit werden in Spanien Fernwanderwege bezeichnet, die Teil des europäischen Systems markierter Weitwanderwege sind. Typischerweise erkennt man sie an der rot-weißen Wegmarkierung.
Daneben begegnet einem in Spanien auch PR für Pequeño Recorrido – kürzere Wanderwege mit gelb-weißer Markierung – und SL für Sendero Local, also lokale Wege.
Zwischen schroffen Bergen und tiefblauem Mittelmeer – der GR 221 zeigt Mallorca von seiner wilden Seite
Zwischen schroffen Bergen und tiefblauem Mittelmeer – der GR 221 zeigt Mallorca von seiner wilden Seite

1. GR 221 auf Mallorca – auf dem Trockenmauerweg durch die Tramuntana

Wer auf Mallorca wandern möchte, entdeckt abseits der bekannten Strände eine erstaunlich ursprüngliche Bergwelt. Der GR 221, auch als Trockenmauerweg oder Ruta de Pedra en Sec bekannt, führt durch die Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel.
Alte Steinwege ziehen sich zwischen Olivenhainen und terrassierten Hängen hindurch, immer wieder öffnen sich Blicke auf die zerklüftete Küste und das tiefblaue Mittelmeer. Dazwischen liegen einige der schönsten Orte Mallorcas – darunter Sóller und das Künstlerdorf Deià.
Gerade diese Mischung macht den GR 221 zu einem der schönsten Fernwanderwege Spaniens: morgens durch stille Berglandschaften wandern, unterwegs kleine Dörfer entdecken und am Abend vielleicht schon wieder das Meer sehen.
Alpenstieg-Tipp: Der GR 221 muss nicht komplett begangen werden. Besonders schöne Abschnitte lassen sich hervorragend zu einer Wanderreise durch die Tramuntana kombinieren.

Unsere beliebtesten Mallorca Wanderungen

Türkisfarbene Buchten, Pinienwälder und felsige Küsten – der Camí de Cavalls umrundet Menorca auf rund 185 Kilometern
Türkisfarbene Buchten, Pinienwälder und felsige Küsten – der Camí de Cavalls umrundet Menorca auf rund 185 Kilometern

2. Camí de Cavalls auf Menorca – Küstenwandern rund um die Insel

Einmal zu Fuß rund um Menorca: Der Camí de Cavalls folgt auf rund 185 Kilometern fast der gesamten Küstenlinie der Baleareninsel. Heute ist der historische Weg als GR 223 ausgewiesen und in 20 Etappen unterteilt.
Seine Geschichte reicht weit zurück. Bereits im Mittelalter wurde der Weg zur Überwachung und Verteidigung der Küste genutzt. Heute ist das Wandern auf dem Camí de Cavalls wesentlich friedlicher – und landschaftlich ausgesprochen abwechslungsreich.
Der Weg führt über Klippen und durch Wälder, vorbei an Feldern, kleinen Buchten und einigen der schönsten Strände Menorcas. Gerade darin liegt sein Reiz: Hinter der nächsten Wegbiegung kann sich eine einsame Badebucht verstecken, während wenige Kilometer später wieder eine raue Felsküste wartet.
Wer Küstenwanderwege in Spanien sucht und das Meer möglichst selten aus den Augen verlieren möchte, dürfte hier ziemlich glücklich werden.
Alte Pfade, Palmen und weite Ausblicke über den Atlantik – auf dem GR 132 zeigt sich La Gomera von seiner ursprünglichen Seite
Alte Pfade, Palmen und weite Ausblicke über den Atlantik – auf dem GR 132 zeigt sich La Gomera von seiner ursprünglichen Seite

3. GR 132 auf La Gomera – durch Barrancos und über einsame Höhen

La Gomera ist klein – beim Wandern fühlt sich die Kanareninsel jedoch erstaunlich groß an. Tiefe Schluchten schneiden sich in die Landschaft, alte Pfade verbinden winzige Dörfer miteinander und hoch über dem Atlantik führen Wege durch eine Landschaft, die vielerorts noch wunderbar ursprünglich wirkt.
Der GR 132 umrundet La Gomera und erschließt dabei vor allem die küstennahen Landschaften der Insel. Steile Auf- und Abstiege gehören ebenso dazu wie weite Ausblicke über den Atlantik.
Gerade im Zusammenspiel mit Wanderungen im grünen Inselinneren zeigt sich, wie kontrastreich La Gomera ist: Dort prägt der immergrüne Lorbeerwald des Garajonay-Nationalparks die Landschaft, während an den Küsten trockene Hänge, Palmen und schroffe Felsen dominieren.
La Gomera ist deshalb weniger eine Insel für gemütliches Strandspazieren – und umso mehr eine für Wanderer, die abwechslungsreiche Wege und ein wenig Abenteuer mögen.

GR 132 und weitere beliebte Gomera Ziele

Schwarze Lava, grüne Kiefern und der Atlantik am Horizont – die Ruta de los Volcanes führt mitten durch La Palmas junge Vulkanlandschaft
Schwarze Lava, grüne Kiefern und der Atlantik am Horizont – die Ruta de los Volcanes führt mitten durch La Palmas junge Vulkanlandschaft

4. Ruta de los Volcanes auf La Palma – Wandern zwischen Feuer und Asche

Schwarzer Boden unter den Wanderschuhen, Vulkankegel am Horizont und dazwischen das intensive Grün der kanarischen Kiefern: Die Ruta de los Volcanes zeigt La Palma von ihrer spektakulärsten Seite.
Die Vulkanroute führt über den Höhenzug im Süden der Insel durch eine Landschaft, deren vulkanischer Ursprung auf Schritt und Tritt sichtbar ist. Dunkle Lavafelder wechseln sich mit Kiefernwäldern ab, und bei klarer Sicht reicht der Blick weit über den Atlantik.
Gerade diese starken Kontraste machen die Wanderung so außergewöhnlich. Manchmal wirkt die Landschaft beinahe karg und unwirtlich – wenige Kilometer später steht man wieder mitten im Grün.
Wer beim Wandern Landschaften sucht, die man nicht jeden Tag sieht, sollte die Vulkanwelt La Palmas ziemlich weit oben auf die Wunschliste setzen.

Unsere La Palma Highlight Touren entdecken

Durch kanarische Kiefern und karge Vulkanlandschaften hinauf zum Teide – mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens
Durch kanarische Kiefern und karge Vulkanlandschaften hinauf zum Teide – mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens

5. Auf den Teide – Wandern am höchsten Berg Spaniens

Mit 3.715 Metern ist der Teide nicht nur der höchste Berg Teneriffas, sondern auch der höchste Gipfel Spaniens. Schon seine Dimensionen machen deutlich, dass die Kanaren weit mehr zu bieten haben als Strände und Badeurlaub.
Eine Wanderung in der Vulkanlandschaft rund um den Teide führt durch eine beinahe außerirdisch wirkende Welt aus Lava, Felsen und erstarrten vulkanischen Formationen. Je höher man kommt, desto karger wird die Landschaft – und desto weiter reicht der Blick über Teneriffa und bei guter Sicht zu den Nachbarinseln.
Dabei muss nicht jede Wanderung auf den Teide bis zum Gipfel führen. Rund um den Vulkan gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Hochgebirgslandschaft zu Fuß zu erleben.
Für bestimmte Bereiche und insbesondere den Gipfelzugang gelten Zugangs- und Genehmigungsregelungen. Diese sollten Wanderer bereits bei der Planung berücksichtigen.
Steile Felswände, bizarre Vulkanformationen und üppige Vegetation – die Masca-Schlucht zählt zu den spektakulärsten Wanderlandschaften Teneriffas
Steile Felswände, bizarre Vulkanformationen und üppige Vegetation – die Masca-Schlucht zählt zu den spektakulärsten Wanderlandschaften Teneriffas

6. Masca-Schlucht – Teneriffas wilde Seite

Nur wenige Kilometer Luftlinie vom Teide entfernt zeigt Teneriffa ein völlig anderes Gesicht. Rund um das kleine Bergdorf Masca ragen gewaltige Felswände auf, zwischen denen sich die berühmte Schlucht bis in Richtung Atlantik zieht.
Die Wanderung durch die Masca-Schlucht gehört zu den bekanntesten Wandererlebnissen Teneriffas. Schmale Passagen, bizarre Felsformationen und die steilen Wände des Barrancos sorgen dafür, dass die Landschaft unterwegs ständig neue Perspektiven eröffnet.
Gerade die Kombination aus Teide und Masca zeigt, warum Teneriffa für Wanderer so interessant ist: Auf einer einzigen Insel lassen sich vulkanisches Hochgebirge und subtropische Schluchten erleben.
Über Jahrhunderte verbanden die Caminos Reales Dörfer und Täler – heute führen die alten Königswege durch Gran Canarias eindrucksvolle Bergwelt
Über Jahrhunderte verbanden die Caminos Reales Dörfer und Täler – heute führen die alten Königswege durch Gran Canarias eindrucksvolle Bergwelt

7. Caminos Reales auf Gran Canaria – auf alten Wegen durch die Berge

Wer Gran Canaria nur mit Stränden verbindet, verpasst einen der spannendsten Teile der Insel. Im bergigen Inselinneren durchzieht ein Netz historischer Wege die Landschaft: die Caminos Reales.
Die alten Verbindungswege führten einst zwischen Dörfern, Feldern und unterschiedlichen Teilen der Insel hindurch. Heute ermöglichen sie Wanderungen durch eine erstaunlich abwechslungsreiche Berglandschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, Felsformationen und kleinen Ortschaften.
Gerade auf Gran Canaria lohnt es sich deshalb, die Küste für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Im Inselinneren fühlt sich die bekannte Ferieninsel stellenweise wie eine völlig andere Welt an.
Hoch über der Schlucht klebt der Caminito del Rey förmlich am Fels – einer der spektakulärsten Wege Andalusiens
Hoch über der Schlucht klebt der Caminito del Rey förmlich am Fels – einer der spektakulärsten Wege Andalusiens

8. Caminito del Rey – spektakuläres Wandern in Andalusien

Der Caminito del Rey in der Provinz Málaga ist weniger klassischer Fernwanderweg als spektakuläres Wandererlebnis. Der Weg führt durch die Schluchten des Desfiladero de los Gaitanes – teilweise über Stege, die mehr als 100 Meter über dem Fluss an den steilen Felswänden entlangführen.
Die gesamte Strecke einschließlich der Zu- und Abwege umfasst rund acht Kilometer und wird ausschließlich in einer Richtung von Ardales nach Álora begangen. Für das gesamte Erlebnis sollte man etwa drei bis vier Stunden einplanen.
Wer heute über die gesicherten Stege läuft, kann stellenweise noch die Reste des alten Caminito erkennen. Der heutige Weg ist saniert und der Zugang geregelt; eine vorherige Reservierung ist erforderlich.

Welcher Wanderweg in Spanien passt zu Ihnen?

Nicht jeder der schönsten Wanderwege Spaniens muss für jeden Wanderer der richtige sein. Wer möglichst viel Meer sehen möchte, findet auf Menorca ein anderes Wandererlebnis als jemand, der Vulkane, Gipfel oder wilde Schluchten sucht.
Sie möchten …Dann passt besonders gut …
mediterrane Berge & DörferGR 221 auf Mallorca
Küste & einsame BuchtenCamí de Cavalls auf Menorca
wilde Inselnatur & anspruchsvolle WegeGR 132 auf La Gomera
VulkanlandschaftenRuta de los Volcanes auf La Palma
Hochgebirge & GipfelTeide auf Teneriffa
Schluchten & bizarre FelsenMasca-Schlucht
historische BergwegeCaminos Reales auf Gran Canaria
spektakuläre Stege & TiefblickeCaminito del Rey
Alte Steinpfade erzählen von Jahrhunderten – und sind heute Teil eines vielseitigen Wegenetzes für kurze Wanderungen und mehrtägige Touren
Alte Steinpfade erzählen von Jahrhunderten – und sind heute Teil eines vielseitigen Wegenetzes für kurze Wanderungen und mehrtägige Touren

Fernwanderwege oder einzelne Wanderungen – Spanien bietet beides

Wer mehrere Tage am Stück unterwegs sein möchte, findet in Spanien einige außergewöhnliche Fernwanderwege. Der GR 221 auf Mallorca, der Camí de Cavalls auf Menorca oder der GR 132 auf La Gomera ermöglichen es, eine Insel Schritt für Schritt kennenzulernen.
Daneben gibt es Wanderungen, die weniger durch ihre Länge als durch die Landschaft beeindrucken. Die Vulkanroute auf La Palma, eine Wanderung am Teide oder der Caminito del Rey lassen sich hervorragend als Höhepunkte in eine mehrtägige Wanderreise integrieren.
Gerade diese Kombination macht Spanien für Wanderer so vielseitig: Man muss nicht zwingend einen kompletten Fernwanderweg gehen, um die schönsten Landschaften zu Fuß zu erleben.
Wenn andernorts der Winter Einzug hält, beginnt in vielen Regionen Spaniens eine besonders schöne Wanderzeit – mit milden Temperaturen und reifen Orangen am Wegesrand
Wenn andernorts der Winter Einzug hält, beginnt in vielen Regionen Spaniens eine besonders schöne Wanderzeit – mit milden Temperaturen und reifen Orangen am Wegesrand

Wann ist die beste Zeit zum Wandern in Spanien?

Eine einzige beste Wanderzeit für ganz Spanien gibt es kaum. Zu unterschiedlich sind Klima und Höhenlagen zwischen Mittelmeer, Atlantik und dem spanischen Festland.
Auf den Balearen sind vor allem Frühling und Herbst attraktive Wanderzeiten, wenn die Temperaturen angenehmer als im Hochsommer sind. Die Kanarischen Inseln ermöglichen aufgrund ihres milden Klimas auch Wanderreisen in den europäischen Wintermonaten. Im Gebirge und insbesondere in höheren Lagen können die Bedingungen jedoch deutlich von denen an der Küste abweichen.
Welche Wanderwege sind die schönsten, wann ist die beste Reisezeit und welche Tour passt zu wem? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wandern in Spanien
Welche Wanderwege sind die schönsten, wann ist die beste Reisezeit und welche Tour passt zu wem? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wandern in Spanien

Häufige Fragen zu den schönsten Wanderwegen Spaniens

Welcher ist der schönste Wanderweg Spaniens?
Das hängt stark davon ab, welche Landschaft Sie bevorzugen. Für mediterrane Berglandschaften ist der GR 221 auf Mallorca einer unserer Favoriten, während der Camí de Cavalls auf Menorca mit Küsten und einsamen Buchten begeistert. Wer Vulkanlandschaften liebt, findet auf La Palma und Teneriffa außergewöhnliche Wandererlebnisse. Besonders spektakulär ist der Caminito del Rey in Andalusien.
Welche Fernwanderwege gibt es in Spanien?
Spanien besitzt ein weit verzweigtes Netz an Fernwanderwegen. Zu den bekanntesten zählen der GR 221 auf Mallorca, der GR 223 – Camí de Cavalls – auf Menorca und der GR 132 auf La Gomera. GR steht für Gran Recorrido und bezeichnet längere, rot-weiß markierte Wanderwege.
Welche spanische Insel eignet sich am besten zum Wandern?
Eine einzige „beste“ Wanderinsel gibt es kaum. Mallorca verbindet mediterrane Berglandschaften mit historischen Wegen und hübschen Dörfern, Menorca eignet sich besonders für Küstenwanderungen und La Gomera für ursprüngliche, etwas anspruchsvollere Touren. La Palma begeistert Vulkanfans, während Teneriffa vom Atlantik bis ins Hochgebirge eine enorme landschaftliche Bandbreite bietet.Lesen Sie mehr in unserem Blog "Warum Wandern auf Mallorca so außergewöhnlich vielseitig ist".
Welcher Wanderweg in Spanien führt besonders schön am Meer entlang?
Der Camí de Cavalls auf Menorca ist dafür eine hervorragende Wahl. Der historische Weg umrundet die Insel und führt immer wieder entlang der Küste, vorbei an Klippen, Stränden und versteckten Buchten. Auch auf Mallorca und den Kanarischen Inseln gibt es zahlreiche Wanderungen mit spektakulären Meerblicken.
Welche Wanderwege in Spanien eignen sich für Einsteiger?
Für Einsteiger sind weniger der Name des Wanderwegs als die gewählte Etappe, Länge und Höhenmeter entscheidend. Viele Fernwanderwege lassen sich abschnittsweise erwandern. Besonders auf Mallorca und Menorca gibt es Touren, die sich gut an unterschiedliche Konditionsstufen anpassen lassen. Anspruchsvoller können dagegen steile Wege auf den vulkanischen Kanaren sein.
Kann man in Spanien das ganze Jahr wandern?
Grundsätzlich ja – allerdings nicht überall unter gleich guten Bedingungen. Während auf den Kanarischen Inseln aufgrund des milden Klimas auch die Wintermonate attraktive Wanderbedingungen bieten, eignen sich für Mallorca, Menorca und viele Regionen des Festlands besonders Frühjahr und Herbst. Im Hochsommer können Hitze und starke Sonneneinstrahlung Wanderungen deutlich anstrengender machen.
Blog Bild

Fazit: Spanien auf seinen schönsten Wegen entdecken

Spanien zu Fuß zu entdecken bedeutet, immer wieder in völlig neue Landschaften einzutauchen. Heute führt der Weg durch Olivenhaine und über alte Trockensteinpfade, morgen entlang einsamer Buchten oder durch tief eingeschnittene Barrancos – und auf den Kanaren vielleicht sogar mitten durch eine Landschaft aus Lava und Vulkangestein.
Ob GR 221 auf Mallorca, Camí de Cavalls auf Menorca, GR 132 auf La Gomera oder die Vulkanwege der Kanaren: Jeder dieser Wege erzählt etwas von der Landschaft und Geschichte seiner Region. Und man muss keineswegs einen kompletten Fernwanderweg bewältigen, um diese besonderen Wandererlebnisse kennenzulernen. Oft sind es gerade ausgewählte Etappen, die die schönsten Eindrücke miteinander verbinden.

Weiterführende Informationen

Hintergrundbild
Persönliche Beratung bei Alpenstieg

Persönliche Beratung:

Hier bekommen Sie Hilfe für Ihre Tourenplanung!

Rufen Sie uns doch einfach an unter:

+49 (0)6032 9389045
+43 (0)5352 61595

Ansprechpartner: Stefanie Fink

Sie erreichen uns:
Mo-Fr 7-22 Uhr
Sa 8-20 Uhr
So 8-18 Uhr

Stefanie am Paternkofel
Mehr erfahren