
Japan - auf dem Gipfel des Fuji
Erkunden Sie die Japanischen Alpen zu Fuß, entdecken Sie die Geschichte Japans in Kyoto und Hiroshima, und erkunden Sie die Insel Miyajima
Japan
Tournummer: 10860629












Diese Wanderreise führt in die eindrucksvolle Gebirgswelt der Japanischen Alpen. Zwischen ursprünglicher Bergwelt, jahrhundertealten Pilgerwegen und pulsierenden Metropolen entdecken wir die faszinierenden Gegensätze Japans. Wir wandern durch duftende Zedernwälder und rauschende Bambushaine, folgen alten Pilgerpfaden und traditionellen Handelswegen und steigen auf den aussichtsreichen Gipfel des Karamatsu-Dake.
Auf dem "Ikemeguri Nature Trail" in der Shiga-Hochebene wandern wir durch herbstlich gefärbte Landschaften, auf der historischen Salzstraße "Shio No Michi" begegnen uns zahlreiche Buddha-Skulpturen und auf dem "Nakasendo Trail" folgen wir den Spuren der Samurai durch die Berge. Die verschiedenen Wanderungen durch die Japanischen Alpen verbinden eindrucksvolle Naturerlebnisse mit jahrhundertealter Geschichte und Kultur.
In Matsumoto besuchen wir die imposante Krähenburg, in Magome das historische Teehaus und in Takayama die Sake-Brauereien in der Altstadt. Neben den verschlafenen Dörfern des Hinterlandes erleben wir in den Städten den vollen Kontrast: Der Geist der alten Zeit ist in den buddhistischen Tempeln und Shinto-Schreinen von Kyoto noch immer spürbar, während uns in Tokyo futuristische Gebäude und leuchtende Reklamen die moderne Seite Japans zeigen.
Auf unserer Reise lernen wir die unterschiedlichen Gesichter Japans kennen, erhalten Einblicke in tief verwurzelte Traditionen und erleben zugleich eines der modernsten Länder der Welt. Dabei entdecken wir beim Wandern in den Japanischen Alpen eine Seite Japans, die weit über die bekannten Metropolen hinausgeht – zwischen Berglandschaften, historischen Wegen, Tempeln und traditionellen Orten.
Sie möchten Japan noch besser kennenlernen? Auf unserer Themenseite Wandern in Japan finden Sie alle Informationen zu unseren Reisen. Außerdem stellen wir Ihnen in unseren Blogs die schönsten Sehenswürdigkeiten Japans vor.
1. Tag: Anreise
Flug nach Tokyo.
2. Tag: Ankunft in Japan und erste Erkundungen
Willkommen in der Megacity! Tradition und Moderne, Wolkenkratzer und Tempelanlagen, Leuchtreklame und ZenKultur - die Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wir fahren mit dem Zug in die Stadt und beziehen unser Hotel im Asakusa-Viertel. Anschließend unternehmen wir einen ersten Bummel durch das charmante Asakusa und besuchen den Asakusa-Kannon-Tempel - das meistbesuchte Heiligtum der Tokyoter. Und auch abends stürzen wir uns ins quirlige Treiben – bei einem ersten Abendessen lernen wir die Vielfalt der japanischen Kulinarik kennen.
Fahrstrecke ca. 30 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft The b Asakusa in Tokyo ((A) Abendessen)
3. Tag: Stadtbesichtigung Tokyo
Von der Tradition in die Moderne schweifen? Kein Problem. Wir besuchen den Tokyo Skytree (634 m) und
genießen den atemberaubenden Blick auf das endlose Häusermeer, bei klarer Sicht sogar die Schneekappe des Fuji. Die Ameyoko-cho, eine lebhafte Einkaufsmeile im Stadtteil Ueno, steht ebenfalls auf dem Programm. Außerdem fahren wir auf die andere Seite der Stadt zum berühmtesten Schrein Tokyos: dem Meiji-Schrein. Umgeben von einem dichten Wald, ist der Schrein dem Kaiser Meiji und seiner Frau, Kaiserin Shoken, gewidmet. Ein Spaziergang durch die riesigen Torii-Tore und entlang der schattigen Pfade lässt uns den hektischen Trubel der Stadt vergessen und in die spirituelle Atmosphäre eintauchen. Von dort aus geht es weiter nach Harajuku, dem Mekka der Jugendkultur und Mode. Wir schlendern durch Harajuku und die berühmte Takeshita-Straße, die mit bunten Boutiquen, ausgefallenen Cafés und trendigen Accessoires gefüllt ist. Das Herzstück Tokyos ist die weltberühmte Shibuya-Kreuzung, wo sich täglich Tausende von Menschen über die Kreuzung tummeln. Ein Muss ist auch die Statue des treuen Hundes Hachiko, ein beliebter Treffpunkt und Fotomotiv.
Fahrstrecke ca. 20 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft The b Asakusa in Tokyo ((F) Frühstück)
4. Tag: Fahrt mit dem Shinkansen und Sake-Brauerei Besichtigung
Wir reisen mit leichtem Gepäck, da unser Hauptgepäck direkt nach Yamanouchi transportiert wird. Für die kommende Nacht packen wir das Nötigste in unsere Tagesrucksäcke. Eine Fahrt mit dem Schnellzug Shinkansen ist ein Erlebnis. Er ist nicht nur super schnell und super pünktlich, sondern auch super präzise - er hält zentimetergenau am Bahnsteig. In Windeseile erreichen wir die Stadt Nagano, mitten in den Japanischen Alpen. Wir steigen um in den ""normalen Zug"" und gleiten durch die Berglandschaft bis nach Obuse. Wie entsteht aus Wasser, Reis und Edelschimmel das japanische Nationalgetränk? Wir finden es heraus - beim Besuch der Sake-Brauerei. Nachdem wir uns schon der Braukunst gewidmet haben, bleiben wir künstlerisch und besuchen das Museum des Künstlers Hokusai, der vor allem durch seine bunten Ukiyo-e Holzschnitte bekannt wurde. Wir steigen noch einmal in den Zug und erreichen am späten Nachmittag Yamanouchi, eine kleine Stadt in den Bergen. Wir beziehen unsere Zimmer für die folgenden Nächte und lassen den Tag beim gemeinsamen Abendessen im Ryokan gemütlich ausklingen.
Fahrstrecke ca. 220 km - Fahrzeit ca. 3 h
Unterkunft Ryokan Uotoshi in Yamanouchi ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
5. Tag: Wanderung auf dem Ikemeguri-Nature-Trail im Shiga-Naturpark
Heute schnüren wir zum ersten Mal unsere Wanderschuhe. Der Bus bringt uns in den Shiga Naturpark, wo wir dem Ikemeguri-Nature-Trail folgen. Der Weg führt uns durch eine wunderschöne Naturlandschaft, vorbei an Seen, Teichen und Sümpfen. Wir steigen auf zum Gipfel des Mount Shigayama (2.040 m) und genießen unser Mittagspicknick. Anschließend wandern wir weiter bis nach Maruike, von wo uns der Bus zurück nach Yamanouchi bringt - wie wäre es mit einem Bad im Onsen vor dem Abendessen?
Aufstieg 700 m - Abstieg 700 m - Strecke ca. 13 km - Gehzeit 5-6 h
Fahrstrecke ca. 34 km - Fahrzeit ca. 0,5 h
Unterkunft Ryokan Uotoshi in Yamanouchi ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
6. Tag: Jigokudani-Affenpark mit Beobachtung der Japanmakaken
Wir fahren mit dem Bus in den Nationalpark Shiga Kogen. Die Berglandschaft ist vor allem für den Wintersport bekannt, die Hochebene lädt aber auch zum Wandern ein. Wir folgen einem Rundwanderweg und fahren dann weiter in den Jigokudani-Nationalpark. Die Region ist von steilen Berghängen geprägt und im Winter für ergiebige Schneefälle sowie eisige Kälte bekannt – Bedingungen, die auf den ersten Blick wenig einladend erscheinen. Dennoch spielen die heißen Quellen hier eine besondere Rolle: Aus dem Boden des sogenannten "Höllentals" steigt warmes Wasser auf und macht die Gegend zu einem faszinierenden Naturerlebnis. Mit etwas Glück lassen sich japanische Rotgesichtsmakaken entdecken, die sich in der Umgebung der Quellen aufhalten oder zwischen den Bäumen unterwegs sind – ein einzigartiger Einblick in das Leben freilebender Tiere. Am frühen Nachmittag wandern wir zu unserer Unterkunft und können auch selbst nochmal ein heißes Bad im Onsen nehmen.
Aufstieg 300 m - Abstieg 300 m - Strecke ca. 9 km - Gehzeit 3-4 h
Fahrstrecke ca. 30 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft Ryokan Uotoshi in Yamanouchi ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
7. Tag: Zu Fuß auf der historischen Salzstraße "Shio No Michi"
Auf nach Hakuba! Der Bus bringt uns auf dem Olympia-Highway in einen der schönsten Orte in den Japanischen Alpen: Hakuba ist im Sommer ein wahres Paradies für Bergwanderer, aber im Herbst auch nicht weniger schön - nur weniger besucht. Wir beziehen unsere kleine Pension und schauen uns im Dorf um. Am Nachmittag schultern wir unseren Rucksack: Die historische Salzstraße "Shio No Michi" führt uns bis nach Omachi, der Weg gesäumt von Buddha- und Kannon-Skulpturen. Warum wurden sie aufgestellt? Und welche Bedeutung hatte die Straße zur Edo Zeit? Wir lauschen den Geschichten unserer Reiseleiterung - beim Wandern und beim gemeinsamen Abendessen.
Aufstieg 300 m - Abstieg 300 m - Strecke ca. 8 km - Gehzeit 2-3 h
Fahrstrecke ca. 100 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft Pension Hayashi in Hakuba ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
8. Tag: Besteigung des Karamatsu-Dake
Heute geht es zur Talstation der Gondel Hakuba Happo und hinauf auf 1.830 Meter. Von dort steigen wir auf zum Happo-Ike-See. Die gezackten Bergspitzen spiegeln sich in dem glasklaren Wasser und sorgen für eine idyllische Atmosphäre. Nach einer kurzen Pause gehen wir weiter - zunächst auf einem breiten Weg, später zunehmend steiler. Nach einigen felsigen Abschnitten erreichen wir schließlich den Gipfel des Karamatsu-Dake (2.696 m). Vor uns eröffnet sich das Panorama der Japanischen Alpen, wir blicken hinunter in die Täler und bis zum Japanischen Meer. Bei guter Sicht entdecken wir im Osten die weiße Spitze des Fuji. Wir wandern zurück nach Hakuba und wer möchte, kann noch einmal im Onsen baden.
Aufstieg 850 m - Abstieg 850 m - Strecke ca. 12 km - Gehzeit 6-7 h
Fahrstrecke ca. 10 km - Fahrzeit ca. 0,5 h
Unterkunft Pension Hayashi in Hakuba ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
9. Tag: Erkundung der Burgstadt Matsumoto
Der Zug bringt uns mit dem Gepäck für heute nach Matsumoto, unser Hauptgepäck wird schon nach Magome transportiert. Daher packen wir alles in den Tagesrucksack, was wir für die folgende Nacht benötigen und machen uns mit leichtem Gepäck auf den Weg. Gleich nach unserer Ankunft in Matsumoto steht das Wahrzeichen der Stadt, die eindrucksvolle Burg auf dem Programm. Warum wird sie Krähenburg genannt? Und warum wurde sie nicht wie viele anderen Burganlagen auf einem Berg errichtet? Nachdem wir alle Geheimnisse gelüftet haben, machen wir uns auf den Weg in die historische Altstadt und mischen uns unters Volk! In den alten Holzgebäuden locken kleine Lokale zur Mittagszeit, in den Geschäften finden wir hübsche Souvenirs für zu Hause. Wir genießen die Atmosphäre der Burgstadt, in der sich Mittelalter und Moderne auf charmante Weise treffen.
Fahrstrecke ca. 70 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft Alpico Plaza Hotel in Matsumoto ((F) Frühstück)
10. Tag: Nakasendo Trail - der "Wanderweg durch die Berge"
Mit dem Zug gleiten wir durch das Kiso-Tal und bewundern die Japanischen Alpen um uns, bis wir das historische Dorf Narai erreichen. Wir schnüren unserer Wanderschuhe und folgen dem Nakasendo, dem "Wanderweg durch die Berge". Früher waren hier Händler, Boten und Samurai unterwegs, heute freuen sich Wanderer über den Weg durch die Bergwelt. Wir suchen uns einen Platz mit Aussicht zur Mittagszeit, bevor wir dem Weg bis zur Haltestelle Yabuhara weiter folgen. Dort steigen wir wieder in den Zug, der uns nach Nagiso bringt. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück mit dem Bus nach Magome, wo unser Hauptgepäck bereits im Ryokan auf uns wartet. Welche Bedeutung hatte Magome in der Edo-Zeit? Wir sitzen am Abend gemütlich zusammen und tauchen weiter in die Geschichte des Landes ein.
Aufstieg 100 m - Abstieg 100 m - Strecke ca. 7 km - Gehzeit 2-3 h
Fahrstrecke ca. 200 km - Fahrzeit ca. 2,5 h
Unterkunft Minshuku Magome Chaya in Magome ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
11. Tag: Über den Magome-Pass nach Nagiso
Noch einmal lockt uns der Nakasendo! Der Weg führt von Magome durch kleine Dörfer, vorbei an tiefgrünen Reisfeldern und rauschenden Wasserfällen. Durch schöne Mischwälder erreichen wir den Magome-Pass und legen im historischen Teehaus eine Pause ein. Dann geht es weiter bis nach Nagiso, wo wir den Bus zurück nach Magome nehmen. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, um durch die Gassen des Dorfes zu bummeln. Wir essen auch heute Abend im Ryokan - häufig werden im Hinterland noch Spezialitäten aus wild wachsendem ,,Berggemüse" serviert!
Aufstieg 300 m - Abstieg 300 m - Strecke ca. 16 km - Gehzeit 4-5 h
Fahrstrecke ca. 12 km - Fahrzeit ca. 0,5 h
Unterkunft Ryokan Magome Chaya in Magome ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
12. Tag: Erkundung der historischen Bergstadt Takayama
Wir fahren weiter mit dem Bus in die Bergstadt Takayama. Die Stadt ist für ihre historischen Gebäude bekannt, aber noch eindrucksvoller ist das Panorama des Hida-Gebirges. Die gezackten Gipfel der Bergketten ragen 3.000 Meter in den Himmel und bilden einen eindrucksvollen Rahmen. Wir beziehen unser Hotel und machen uns dann auf den Weg in die Altstadt. Wir schlendern durch die Gassen und werfen einen Blick in die Antiquitäten- und Kunsthandwerks-Geschäfte.
Wärhend des ersten Reistermins (29.09.-17.10.2027) findet das berühmte Herbstfest von Takayama statt. Dieses Fest gilt als eines der schönsten Feste Japans, bei dem farbenprächtige, aufwändig verzierte Festwagen durch die Stadt ziehen. Wir mischen uns unter die Einheimischen und genießen die Atmosphäre.
Fahrstrecke ca. 110 km - Fahrzeit ca. 2,5 h
Unterkunft Spa Hotel Alpina Hida in Takayama ((F) Frühstück)
13. Tag: Fahrt ins UNESCO Weltkulturerbe Shirakawa-go
Die nächsten Tage reisen wir mit leichtem Gepäck, unser Hauptgepäck wird nach Kanazawa transportiert. Daher packen wir alles in den Tagesrucksack, was wir für die folgende Nacht benötigen, und bummeln zunächst über den Morgenmarkt von Takayama und bewundern die unzähligen regionalen Produkte. Dann geht es mit dem öffentlichen Bus durch die Berge bis in die Region Shirakawa-go. Im gleichnamigen Dorf beziehen wir unsere gemütliche, traditionelle Unterkunft - die kleinen strohgedeckten Bauernhäuser der Region wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und das nicht ohne Grund. Nirgendwo sonst lässt sich das alte Landleben in Japan eindrucksvoller erleben als hier und wir nehmen uns Zeit, durch das grüne Tal zu wandern. Warum haben die Häuser so steile Dächer? Am Abend essen wir gemeinsam in unserem Minshuku.
Fahrstrecke ca. 50 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft Minshuku Hisamatsu in Shirakawa-go ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
14. Tag: Erkundung der Burgstadt Kanazawa
Am Vormittag geht es mit dem Bus über die bergige Nordlandroute "Hokurikudo" zur alten Burgstadt Kanazawa. Wir beziehen unsere Zimmer und machen uns dann auf den Weg in den Kenrokuen, einen der schönsten Landschaftsgärten Japans. Ob er dieses Prädikat zurecht verdient? Wir machen uns selbst ein Bild. Von Schilfgras umrahmte Teiche, plätschernde Wasserläufe, Kirschbäume, Kiefern und Steinlaternen bilden eine eindrucksvolle Kulisse. Nachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben, zieht es uns in die Altstadt von Kanazawa, genauer in das ehemalige Geisha-Viertel "Higashi-chaya-machi" - mit den altmodischen Straßenlaternen und den dunkel gestrichenen Holzhäusern fast wie ein Sprung in vergangene Zeiten.
Fahrstrecke ca. 75 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft Hotel Hinodeya in Kanazawa ((F) Frühstück)
15. Tag: Besuch der Tempelanlage Eihei-ji
Heute geht es mit dem Express-Zug entlang der rauen Küste bis in die Präfektur Fukui. Zunächst fahren wir zum Hotel, indem schon das Hauptgepäck auf uns wartet, dann geht es in den Tempel. Die vielen Holzgebäude des Eihei-ji wurden malerisch in einen Berghang hineingebaut und sind mit Korridoren und Treppen untereinander verbunden. Eingerahmt wird die Anlage von einem Zedernwald. Wir besichtigen ein paar der Gebäude und plaudern mit den Mönchen. Was bedeutet die Zen-Philosophie? Sie erklären es uns gerne und wer möchte, kann an einem Gottesdienst teilnehmen.
Hinweis: Ihr Hauptgepäck wird heute Morgen von Kanazawa nach Kyoto verschickt. Packen Sie daher Ihren Tagesrucksack entsprechend für die Übernachtung in Fukui.
Fahrstrecke ca. 80 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft Route Inn Fukui Ekimae in Fukui ((F) Frühstück)
16. Tag: Sightseeing in Kyoto
Von Fukui geht es vormittags mit der Bahn entlang des Biwa-Sees nach Kyoto. Die Stadt beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Dichte an buddhistischen Tempeln und Shinto-Schreinen, die sich über das gesamte
Stadtgebiet verteilen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen der Ginkaku-ji, der Tempel des "Silbernen Pavillons", sowie der Kiyomizu-dera, der eindrucksvoll Geschichte und Spiritualität vereint. Ein Spaziergang über den Philosophenweg entlang eines ruhigen Wasserlaufs lädt dazu ein, die besondere Atmosphäre der Stadt bewusst auf sich wirken zu lassen. Durch traditionelle Gassen gelangen wir zum Yasaka-Schrein und weiter in die historische Altstadt bis wir schließlich im berühmten Geisha-Viertel Gion landen. Auch die Sanjo-Brücke gehört zum Stadtbild: Sie markiert das westliche Ende der historischen Nakasendo-Straße und verbindet Kyotos Vergangenheit mit ihrem lebendigen Alltag.
Fahrstrecke ca. 130 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft Gimmond Hotel in Kyoto ((F) Frühstück)
17. Tag: Mount Hiei und Besuch des Tempels Enryaku-ji
Gleich am Morgen verlassen wir die Stadt. Wir fahren mit dem Zug nach Otsu am Biwa-See. Von dort steigen wir in die Seilbahn, die uns zur Hieizan-Sakamoto-Station bringt. Nun geht es zu Fuß weiter. Bevor wir aber in die tiefen Wäldern eintauchen widmen wir uns dem Tendai-Buddhismus. Wir besuchen den Enryaku-ji, einer der bedeutendsten Tempel Japans. Wir erfahren, was es mit den Marathon-Mönchen auf sich hat und ob man tatsächlich 1.000 Tage meditieren kann. Nach dem ausgiebigen Rundgang wandern wir durch den herbstlichen Laubwald auf den Mount Hiei (838 m) um die Aussicht zu genießen. Von dort ist es nicht weit bis zur Seilbahn, die uns wieder hinab bringt. Am späten Nachmittag bringt uns die Bahn zurück nach Kyoto.
Aufstieg 200 m - Abstieg 600 m - Strecke ca. 10 km - Gehzeit 3-4 h
Fahrstrecke ca. 55 km - Fahrzeit ca. 1 h
Unterkunft Gimmond Hotel in Kyoto ((F) Frühstück)
18. Tag: Kinkaku-ji-Tempel und Freizeit in Kyoto
Heute machen wir mit unserer Erkundung Kyotos mittels öffentlicher Verkehrsmittel weiter. Im Westen der Stadt liegt der Ryoan-ji-Tempel, der weltweit für seinen berühmten Zen-Steingarten bekannt ist: Natürliche Felsblöcke sind hier kunstvoll in feinem, sorgfältig geharktem Sand arrangiert und laden zur stillen Betrachtung ein. Ein weiterer Höhepunkt ist der Kinkaku-ji-Tempel. Warum er auch ,,Goldener Pavillon"" genannt wird, ist schnell klar - sogar im Gartenteich spiegelt sich die goldene Fassade. Den Nachmittag verbringen wir ganz nach Lust und Laune in der Innenstadt - Zeit für eigene Entdeckungen.
Fahrstrecke ca. 15 km - Fahrzeit ca. 0,5 h
Unterkunft Gimmond Hotel in Kyoto ((F) Frühstück)
19. Tag: Heimreise
Transfer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Osaka und Flug von Osaka zurück in die Heimat.
((F) Frühstück)
Profil
Auf dieser Reise erkunden wir die abgelegene Bergregion Japans. Abwechslungsreiche Wanderungen durch die Japanischen Alpen geben uns tiefe Einblicke abseits der klassischen Routen. In Tokyo und Kyoto lernen wir aber auch das moderne Leben des Landes kennen und in den Dörfern das vielfältige kulturelle Erbe.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören vulkanisches Geröll, unebene Waldpfade und steile Steinstufen aber auch breit angelegte Wanderwege. Dabei wechseln sich Wanderungen und Besichtigungen regelmäßig ab. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Zeiten und Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. So auch die Besteigung des Karamatsu-Dake, die etwas anspruchsvoller ist als die sonstigen Wanderungen. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten.
Unterkünfte
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer, aber sie sind klein und wirken eng für europäischen Standard (ca. 15 m²). Die Doppelbetten sind maximal 1,40 m breit. Die Einrichtung in traditionellen Unterkünften, den sogenannten Ryokans, sowie den Pensionen ist schlicht, aber geschmackvoll. Alle Zimmer in den Ryokans sowie in einem Teil der Pensionen sind Doppelzimmer (Einzelbelegung leider nicht immer möglich) und sind mit Strohmatten (Tatami) ausgelegt, auf denen für die Nachtruhe Futons ausgebreitet werden. Hinter den Schiebewänden liegt häufig ein japanischer Garten. Die Baderäume im japanischen Stil (Ofuro) sind häufig auf dem Flur und werden gemeinschaftlich, nach Geschlechtern getrennt, genutzt. Das Betreten mit Schuhen ist untersagt. Pantoffeln sowie ein Baumwoll-Kimono (Yukata) für den Weg zum Gemeinschaftsbad werden bereitgestellt. In Shirakawa-go sind wir in zwei Minshuku untergebracht. Die traditionellen japanischen Gästehäuser sind nur wenige Meter voneinander entfernt und mit einfachen, aber zweckmäßigen Zimmern und Gemeinschaftsbad ausgestattet. In den Bergen übernachten wir in familiären Pensionen, die ebenfalls "typisch" Japanisch eingerichtet sind. Teilweise gibt es nur Schiebetüren zwischen den Zimmern, die Badezimmer werden gemeinschaftlich genutzt. Im Hotel in Kanazawa gibt es keine Doppelzimmer mit Doppelbett. Hier befinden sich zwei Betten in einem Zimmer, die auf Wunsch zusammengeschoben werden können.
Verpflegung
Wir frühstücken in den Unterkünften, mittags machen wir ein Picknick oder suchen uns eine traditionelle Gaststätte. Am Abend essen wir in landestypischen Restaurants. Teilweise wird auch schon zum Frühstück "typisch japanisch" serviert, d. h. warme Speisen und Suppen sind keine Seltenheit. Die Restaurants bieten eine Bandbreite an Speisen - immerhin gehört die japanische Küche zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bitte beachten Sie, dass in der Regel nur mit Stäbchen gegessen wird, eigenes Besteck kann genutzt werden sofern es aus Plastik oder Holz ist.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Klima
Das Klima in Zentraljapan lässt sich mit dem Klima in den südlichen Teilen Europas vergleichen. Der Spätsommer ist für die Berge die beste Reisezeit. Die Luft ist klar und das Wetter meist sonnig, auch wenn es gelegentlich zu Wetterumschwüngen kommen kann. Die Tagesdurchschnittstemperatur im September und Oktober beträgt 15-25°C, in den Bergen kühlt es jedoch nachts auf 5°C ab.
Transport
Wir reisen mit einem privaten Kleinbus durch die Berge, nutzen aber auch öffentliche Verkehrsmitteln. Dazu gehören Linienbusse, Züge, Metro und auch die moderne Hochgeschwindigkeitsbahn. Dabei ist der Stauraum für Gepäck häufig sehr eingeschränkt.
Hinweise zu Tattoos & Piercings
Tattoos haben in Japan immer noch ein negatives Image, da sie mit kriminellen Organisationen assoziiert werden. In vielen öffentlichen Bereichen sorgen Tattoos, besonders bei älteren Japanern, für Unwohlsein, und es wird als respektvoll angesehen, sie nach Möglichkeit zu bedecken. Besonders restriktiv sind japanische Badeorte in Bezug auf Tattoos. Einige Onsen oder Sentōs erlauben es, Tattoos mit Aufklebern zu verdecken, während andere weniger nachsichtig sind. Es wird oft nicht zwischen traditionellen japanischen und westlichen Tattoos unterschieden. Aufkleber zur Abdeckung von Tattoos „Tattoo cover seals“ sind in Geschäften wie "Don Quijote" erhältlich. Piercings sind in Japan ebenfalls selten und mit negativen Vorstellungen verbunden. Dennoch gibt es normalerweise keine Situationen, in der diese entfernt werden müssen.
min. 3, max. 12 Personen
Durchführungsgarantie bereits ab 3 Personen.
Termin 29.09.2027 - 17.10.2027
Doppelzimmer - 6.360,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 6.780,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 6.360,- EUR pro Person
Termin 18.10.2027 - 05.11.2027
Doppelzimmer - 6.225,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 6.645,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 6.225,- EUR pro Person
Tipp für Alleinreisende
Mit der Option "halbes Doppelzimmer" bieten wir die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Mögliche Termine:
29.09.2027 - 17.10.2027 (Mi. - So.)
18.10.2027 - 05.11.2027 (Mo. - Fr.)
ab 6.225 €

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