
Marokko - Viertausender des Hohen Atlas
Trekkingreise mit anspruchsvoller Überschreitung des Hohen Atlas inkl. Besteigung des Toubkal
Tournummer: 10860310

























Highlights
- 10-tägiges Trekking im Hohen Atlas (4 - 9 Std. täglich)
- Besteigung der 4.000er Jebel Iferouane, Timesguida, Ras Ouanoukrim und Toubkal
- Auf wenig begangenen Pfaden durch das Atlas-Gebirge wandern
- Im smaragdgrünen Bergsee Lac d'Ifni eine erfrischende Runde schwimmen
- Unter Walnussbäumen mehr über die Pflanzenwelt des Hohen Atlas erfahren
- Mit Stuck und bunten Mosaiken verzierte Innenhöfe in Marrakech bestaunen
Programm
Wir wandern auf wenig begangenen Pfaden durch terrakottafarbene Dörfer und begegnen Nomaden und ihren Schafherden auf den Hochweiden. Der Blick auf unseren ersten Gipfel eröffnet sich, der einsame Djebel Iferouane hat es mit 4.001 m gerade so in die Reihe der Viertausender geschafft. Wie ein smaragdfarbenes Juwel ruht der Ifni-See inmitten der wilden Gebirgskulisse und lädt zu einem erfrischenden Bad nach der Wanderung ein. Bis wir zum krönenden Abschluss den Toubkal-Nationalpark erreichen, sind wir bereits gut akklimatisiert. Nun können wir den Toubkal, sowie das Ouanoukrim-Massiv mit seinem Doppelgipfel Timesguida und Ras Ouanoukrim besteigen. Zwischen Gipfel und Alternativroute können wir jeweils kurzfristig nach Lust und Laune wählen. Nach unseren Wanderetappen genießen wir schöne Lagerplätze inmitten der Natur des Hohen Atlas und die kulinarischen Zauberkünste unseres Kochs. Zum Ausklang der zehntägigen Trekkingtour erleben wir das bunte Treiben der Königsstadt Marrakesch: ein eindrucksvoller Kontrast zur stillen Abgeschiedenheit der Bergwelt.
Alle wichtigen Informationen zur Route, Schwierigkeit, Gehzeit und Ausrüstung finden Sie in unserem Ratgeber zur Toubkal Besteigung.
Mehr Informationen zum Wandern in Marokko finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Marrakesch zählt zu den faszinierendsten Städten des Landes – mehr dazu in unserem Artikel über die Magie Marrakeschs.
Wann die beste Zeit für eine Reise nach Marokko ist und welche Monate sich besonders für Wanderungen eignen, erfahren Sie in unserem Blog zur besten Reisezeit in Marokko.
Tourverlauf
Tag 1: Anreise
Flug nach Marrakesch. Wir werden von unserer Reiseleitung erwartet und fahren zu einem traditionellen Riad in dem wir übernachten.
Fahrstrecke ca. 250 km - Fahrzeit ca. 3.5 h
Unterkunft Riad Berta in Marrakesch
Tag 2: Besichtigung von Marrakesch und Fahrt zum Startpunkt des Trekkings
Nach unserem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakesch, die seit vielen Jahren UNESCO-Weltkulturerbe ist. Wir kommen an der Koutoubia-Moschee vorbei, mit dem 77 m hohen Minarett, Wahrzeichen der Stadt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou, ein monumentales Stadttor und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus Richtung Süden ins Atlas-Gebirge. Schließlich erreichen wir das Dorf Arba Tighedouine (ca. 800 m). Wir fahren auf einer neu asphaltierten Straße ins Zat-Tal hinein und erreichen unser erstes Camp bei Azgour (1.150 m), wo wir unsere Begleitmannschaft und die Mulis treffen.
Fahrstrecke ca. 70 km - Fahrzeit ca. 2 h
Unterkunft Azgour Camp im Zat-Tal ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
Tag 3: Vom Zat-Tal zum weiten Yagour-Plateau
Heute beginnen wir unser 10-tägiges Trekking. Nach dem Frühstück wandern wir los und verlassen das Zat-Tal kurz vor dem Dorf Ait Slimane. Mediterran anmutende Pflanzen wie Steineichen, aber auch Bergpalmen wachsen an den Hängen, auf denen wir bergauf gehen. Nach der Hälfte der heutigen Etappe prägt rote Erde sowohl die Umgebung als auch die kubischen Flachbauten des Dorfes Ouarzast (2.000 m), das den Beginn des weitläufigen Yagour-Plateaus markiert. Wir wandern über die Sommerweiden der Hirten, die hier in einfachen Steinhäuschen leben. Im Frühsommer strahlt die Hochebene saftig-grün, im Spätsommer leuchten die Gräser goldgelb vor den Bergen. Prähistorische Felsgravuren zeugen von einer sehr frühen Besiedlung: Spiralen und geometrische Muster könnten kultische Bedeutung gehabt haben. Wir steigen am Rand des Plateaus ein kleines Stück ab und erreichen unseren Lagerplatz (2.195 m) an einem kleinen Wasserlauf. Wer die Gegend noch etwas erkunden möchte, kann weiter abwärts kleine Wasserfälle entdecken.
Aufstieg 1.200 m - Abstieg 350 m - Strecke ca. 11 km - Gehzeit 6-7 h
Unterkunft Agdal n'Irkane Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 4: Über den Pass Tizi n´Igrane zum Ourika-Tal
Am Morgen folgen wir dem Tal und wandern oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht. Mit etwas Glück beobachten wir, wie die Schäfer ihre Schafe und Ziegen aus den mit Steinen gesicherten Nischen in den bizarren Felswänden holen und hinaus auf die Weiden treiben. Über den Pass Tizi n'Igrane (2.000 m) steigen wir durch von Bergpalmen bewachsene Hänge ins Tal ab. Die fächerartigen Blätter dieser niedrigen Palmen prägen die Landschaft. Über eine Hängebrücke queren wir den Bach des Ourika-Tals und erreichen Setti Fatima, einen beliebten Ausflugs- und Pilgerort. Nach einer weiteren halben Stunde gelangen wir zu unserem Camp bei Walnussbäumen am Eingang der Ait-Boulmane-Schluchten (1.480 m).
Aufstieg 350 m - Abstieg 900 m - Strecke ca. 16 km - Gehzeit 5-6 h
Unterkunft Ait Boulmane Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 5: Über Bergpässe zu den Granitfelsen von Boukchoud
Schon in der Morgendämmerung starten wir. Ausgerüstet mit Stirnlampen und Wassersandalen oder Turnschuhen wandern wir im erst breiten Bachbett, das dann zu einer immer engeren Schlucht wird. Zwischen unzähligen alten Walnussbäumen plätschert der Bach und wir queren ihn des Öfteren zwischen großen Granitfelsen. Mit etwas Glück können wir im Tal die hier lebenden Berberaffen entdecken. Sie sind eher scheu, können aber in größeren Familien auftreten.
Wir steigen wieder in unsere Bergschuhe und wandern aus dem Tal hinaus bergauf bis Tamatert (1.900 m). Riesige, mehrere Hundert Jahre alte, sehr gepflegte Terrassenfelder umgeben die Lehmhäuser des Dorfes. Wir überqueren Bergpässe, rasten in einem großen, von Wasserläufen durchzogenen Wald aus Walnussbäumen und steigen zwischen alten Wacholderbäumen einen Serpentinenweg hinauf. Vom Tizi n'Amanal (2.400 m) genießen wir den Rundblick in die abgelegene Bergwelt. Wir erahnen, was diese Lage für das tief unter uns liegende, von grünen Terrassenfeldern umgebene Dorf Amanzal bedeutet. Sehr einsam, fern jeglicher Straßen gelegen, hat es weder Strom noch Telefonanschluss. Immer einsamer wird es, wenn wir dem schönen Bachlauf stetig bergauf folgen. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz bei Granitfelsen (2.550 m), am Fuß des Tizi n'Boukchoud.
Aufstieg 1.420 m - Abstieg 430 m - Strecke ca. 14 km - Gehzeit 7.5-9 h
Unterkunft Boukchoud Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 6: Besteigung Jebel Iferouane (4.001 m)
Wir beginnen früh mit dem Aufstieg zu unserem ersten Viertausender. Im Morgenlicht erreichen wir den Pass Tizi Tougrou Oudad (3.260 m), wo kissenförmige Pflanzen und kleinwüchsige Disteln die karge Landschaft prägen. Der folgende, teils weglose Aufstieg führt über Blockgestein und kleinere Vorgipfel bis zum Djebel Iferouane, dem Hauptgipfel des Adrar n'Dern. Von hier genießen wir einen weiten Rundumblick bis zum Toubkal- und Siroua-Massiv. Beim Abstieg verlieren wir rasch an Höhe und wandern durch eine beeindruckende Mondlandschaft mit farbenprächtigen Berghängen in Orange-, Lila-, Rot- und Ockertönen. Nach einer Rast folgen wir einem Tal bergab, vorbei an mannshohen Disteln mit violetten Blüten, bis wir unser Lager (2.950 m) an einer Wiese mit kleinem Bach erreichen. Der Nachmittag steht zur Erholung frei.
Wer den Gipfel auslassen möchte, kann mit den Mulitreibern direkt zum Camp gehen (Gehzeit ca. 4 Std.).
Aufstieg 1.300 m - Abstieg 1.100 m - Strecke ca. 10 km - Gehzeit 7-8 h
Unterkunft Camp Azib n'Aourai ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 7: Über den Tizi n'Boukchoud (2.976 m) Nach Oudad
Morgens steigen wir bergauf zum Tizi n'Boukchoud (2.976 m) und nach einem kleinen Zwischenabstieg zum zweiten Pass, Tizi n'Taroutourte (3.080 m). Von hier oben haben wir eine einmalige Aussicht zum Toubkal und in die umliegende Bergwelt des zentralen Hohen Atlas. Durch karge Landschaft steigen wir auf einem Geröllpfad in ständigem Zickzack bergab. Mittags erreichen wir eine Gegend mit mehr Grün, unser Wanderweg führt durch kleine Dörfer, Terrassenfelder und die Weiden der Schäfer. Einziges Transportmittel in dieser Region sind Esel oder Mulis. Wir legen noch einige Höhenmeter zurück und schlagen unser kleines Hochlager (ca. 2.900 m) inmitten der Berglandschaft auf. Die Übernachtung auf dieser Höhe erleichtert die Etappen der kommenden Tage.
Aufstieg 900 m - Abstieg 600 m - Strecke ca. 7 km - Gehzeit 5-6 h
Unterkunft Camp Oudad ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 8: Über den Aourai Pass ins Tizgui-Tal nach Amsouzart
Von unserem Lager gehen wir ein kurzes Stück bergauf zum Aourai-Pass (3.050 m). Danach wandern wir über eher karge, kuppelförmige Berge in leichtem Auf und Ab weiter. Der eher steinige Boden ist mit Blütenpflanzen übersät, die sich den ariden klimatischen Bedingungen angepasst haben. Wie kleine Polsterkissen wachsen die unscheinbaren Pflanzen und tragen selbst im Spätsommer noch viele, kleine Blüten oder sternförmige Distelblüten. Beim Wandern schweift der Blick über die weite, wüstenartige Landschaft hinunter in die Täler, durch die sich, wie ein grünes Band, die Terrassengärten der Dörfer ziehen. Schließlich erreichen wir das kleine Dorf Amsouzart (1.740 m), wo sich unsere Herberge für die heutige Nacht befindet. Nachmittags können wir uns im Dorf-Café bei Kaffee, Minztee oder frisch gepresstem Orangensaft die Zeit vertreiben oder die umgebenden Dörfer und eine Wassermühle entdecken.
Aufstieg 100 m - Abstieg 1.350 m - Strecke ca. 9 km - Gehzeit 4-4.5 h
Unterkunft Gîte Amsouzart ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 9: Zum Hochgebirgssee Lac d'Ifni
Heute wandern wir durch verschiedene Dörfer, sehen schöne, kleine Moscheen, Lehmbauhäuser und je nach Jahreszeit vom grünen Hang herunterplätschernde Wasserfälle. Dann wird das Gelände immer steiniger. Wir gehen bergauf zu einem Pass (2.400 m) und befinden uns bereits in der weitläufigen Schutzzone des Toubkal-Nationalparks. Vom Pass aus erblicken wir schon den smaragdgrünen Lac d'Ifni, der in eine bizarre Hochgebirgsszenerie eingebettet ist. Unser Weg führt uns um sein Ufer herum bis zu unserem heutigen Camp (2.300 m) direkt am See. Am Nachmittag können wir uns erholen.
Aufstieg 700 m - Abstieg 100 m - Strecke ca. 8 km - Gehzeit 4,5-5 h
Unterkunft Lac d'Ifni Camp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 10: Ins Herzstück des Toubkal National Parks
Bei beginnender Morgendämmerung machen wir uns auf den Weg aufwärts durch die Ouanoums-Schlucht bis zum gleichnamigen Pass (3.684 m), den wir nach etwa fünf Stunden erreichen. Von hier haben wir eine fantastische Aussicht auf das zurückliegende Trekkinggebiet sowie auf den Ifni-See einerseits und die Viertausender der Toubkal-Region andererseits. Auf einem steilen Serpentinenweg steigen wir ab und erreichen das Hochtal, das uns schließlich zum Toubkal Basecamp (3.200 m) führt. Wir zelten zwei Nächte unweit der Neltner-Hütte. Die viel begangene Hütte ist zwar nur mit dem Nötigsten eingerichtet, aber wir haben die Möglichkeit, die dortigen Sanitäranlagen zu nutzen und gegen Gebühr heiß zu duschen.
Aufstieg 1.300 m - Abstieg 500 m - Strecke ca. 9 km - Gehzeit 6-7 h
Unterkunft Toubkal Basecamp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 11: Besteigung des Toubkal (4.167 m)
Sehr früh am Morgen beginnt der Aufstieg zu unserem zweiten Viertausender, dem höchsten Berg Nordafrikas, dem Djebel Toubkal. Obwohl die Besteigung technisch keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, benötigen wir vor allem Ausdauer und Trittsicherheit. Der Lohn für unsere Mühe ist die Aussicht auf das gesamte Toubkal- und das Siroua-Massiv. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis Marrakech. Zu einem späten Mittagessen sind wir wieder am Toubkal Basecamp und werden von unserem Trekkingkoch verwöhnt. Der Nachmittag dient der Erholung.
Aufstieg 967 m - Abstieg 967 m - Strecke ca. 6 km - Gehzeit 6-7 h
Unterkunft Toubkal Basecamp ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 12: Optionale Besteigung des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) und Abstieg nach Aremd
Heute gibt es mehrere Optionen – je nach Wunsch und Gipfelambition! Für Wanderer mit sehr guter Kondition und sehr gutem Durchhaltevermögen ist das volle Programm (A+B+C) machbar. Sie können sich vormittags alternativ auch ausruhen und nur den Abstieg (C, siehe Gehzeit und Höhenmeter dieses Tages) wählen, oder die Kombination aus A+C planen.
(Option A)
Noch bei Dunkelheit oder im ersten Morgenlicht steigen wir talaufwärts und erreichen nach etwa 1,5 bis 2 Stunden den Pass Tizi n´Ougane (3.735 m). Von dort bietet sich eine gute Aussicht auf beide Seiten der Täler und vor allem in die südlichen Bergregionen sowie in Richtung Siroua-Massiv.
--> Wer nur bis hierher mitgehen möchte, kann vom Pass aus den Weg zurück zum Camp wählen (dann beträgt die Gehzeit Camp – Pass Tizi n´Ouganae - Camp ca. 3,5 Stunden hin und zurück).
(Option B)
Zwischen verschiedenförmigen, bizarren Felsspitzen gehen wir hinauf. Der Berg flacht dann etwas ab, seine Form erinnert an eine große Kuppel. Der Boden ist komplett mit bläulich-metallisch glänzendem Gestein übersät – eine Reaktion auf die ständige, intensive Sonneneinstrahlung. Der Gipfel des Timesguida n'Ouanakrim (4.089 m) wird wenig begangen, da er neben dem Toubkal oft außer Acht gelassen wird. Dieser Gipfel hat allerdings aufgrund der Einsamkeit, der abwechslungsreichen Route und des herrlichen Fernblicks seine besonderen Reize. Für die Gipfelbesteigung ist erst ein steiler Aufstieg durch Blockgestein und etwas Geröll zu bewältigen. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, es gilt jedoch, trittsicher zu sein und die Hände am Fels ab und zu zur Hilfe zu nehmen.
--> Wer den Gipfel besteigt, kann vom Camp bis zum Gipfel und zurück mit ca. 6 Stunden reiner Gehzeit rechnen.
Höhendifferenz Camp - Gipfel und zurück im Auf- bzw. Abstieg 900 m.
Zurück im Camp, werden wir von unserem Koch bereits mit einem warmen, stärkenden Mittagessen erwartet. Wir ruhen uns etwas aus und sind bald wieder fit für den vor uns liegenden Abstieg.
(Option C)
Wir verlassen das Toubkal Basecamp und wandern auf einem sehr gut begehbaren, meist breiten Weg das Tal hinunter. Die Aussicht auf die heutige Unterkunft mit heißer Dusche und einer schönen Terrasse lohnt die Anstrengung.
--> Gehzeit ab Camp für Variante A+B+C 9 - 10 Stunden, 16 Km, ↑ 900 m, ↓ 2.200 m.
Abstieg 1.280 m - Strecke ca. 9 km - Gehzeit 3-4 h
Unterkunft Gîte Aremd ((F) Frühstück, (M) Mittagessen, (A) Abendessen)
Tag 13: Fahrt nach Marrakech
Wir steigen kurz bis zum Ort Imlil ab, von wo die meisten Toubkal-Besteigungen starten. Hier geht es weiter mit unserem Kleinbus, der uns zurück nach Marrakesch bringt. Wir beziehen unser Riad und haben am Nachmittag Möglichkeit die verwinkelten Gassen der Medina in Eigenregie zu durchstreifen und in das bunte Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, einzutauchen. Hier erwarten uns Gaukler, Schlangenbeschwörer und Märchenerzähler. Die Atmosphäre und das Geschehen sind einzigartig auf der Welt und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Am Abend treffen wir uns in der Medina zu unserem Abschiedsessen.
Abstieg 200 m
Fahrstrecke ca. 70 km - Fahrzeit ca. 1,5 h
Unterkunft Riad Berta ((F) Frühstück, (A) Abendessen)
Tag 14: Flug nach Frankfurt
Morgens Transfer zum Flughafen nach Casablanca und Flug von dort zurück nach Frankfurt. Am späten Nachmittag Ankunft in Deutschland.
Fahrstrecke ca. 10 km - Fahrzeit ca. 0,5 h
((F) Frühstück)
Charakter der Tour und Anforderungen
Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf einem 10-tägigen Trekking mit Überschreitung des Hohen Atlas. Drei Viertausender können bestiegen werden, darunter der höchste Berg Nordafrikas - Jebel Toubkal (4.167 m).
Anforderung
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände, das Trittsicherheit und bei der Besteigung des Ouanakrim Schwindelfreiheit erfordert. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Witterung können bei den Bergbesteigungen bis Anfang Juli/ab Oktober Schneefelder zu queren sein; dabei sind neben Tourenstöcken auch Grödeln (4-6-zackige Leichtsteigeisen) hilfreich. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen, einzelne Gipfelbesteigungen können auch ausgelassen werden.
Höhe
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München und Höhenbalance die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan.
Unterbringung
Wir übernachten in Marrakech in einem Riad (altes, stilvoll eingerichtetes Wohnhaus mit Atrium in der Mitte, um das die individuell gestalteten Zimmer angeordnet sind) in der Altstadt. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings schlafen wir für 2 Nächte in einfachen Gästehäusern (Gite d´Etapes) und für 9 Nächte in Zwei-Personen-Zelten (Kuppelzelte). Während der Zeltnächte steht ein Messezelt im Nomadenstil und ein Toilettenzelt zur Verfügung. Bitte achten Sie darauf, dass Sie für die Trekkingnächte immer das gleiche Zelt haben (evtl. mit einer Schnur markieren). Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden. Auch wenn die Begleitmannschaft, je nach Etappe die Zelte bereits aufgebaut haben, wenn Sie am Lager ankommen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Begleiter dafür nicht zuständig sind. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst auch die neun Zeltübernachtungen und somit alle Nächte.
Verpflegung
An den Trekkingtagen bereitet unsere Begleitmannschaft die Mahlzeiten zu. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des Öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o. ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o. ä. besteht. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Klima
Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech durchschnittlich Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm bis heiß sein kann, fallen die Temperaturen oberhalb 3.000 m teils unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und Wind ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag pro Jahr üblich. Bei der Besteigung der Viertausender sind, je nach Witterung und Jahreszeit, noch Schneefelder zu queren. Im Gipfelbereich gibt es oft auch bei strahlendem Sonnenschein stürmische Winde.
Nachhaltigkeit
Auf dieser Reise übernachten wir im Gebirge in Zelten und teils in kleinen, familiengeführten Unterkünften, wo wir das Leben in den Bergen Marokkos auf besondere Weise kennenlernen. Während des Trekkings sind wir mit einer lokalen Begleitmannschaft und ihren Maultieren aus dem Hohen Atlas unterwegs. Durch die von unserem Partner initiierte Mule Policy wird das Wohl der Tiere sichergestellt. Indem wir behandeltes oder gefiltertes Wasser aus natürlichen Quellen nutzen, reduzieren wir Müll und schonen somit die Umwelt.
Trinkwasser
Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Städten unterwegs überall erhältlich, während des Trekkings nicht oder nur eingeschränkt. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Leitungs-, Quell- oder Brunnenwasser zurückgegriffen werden, das wir unbedingt mit einem Wasserentkeimungsmittel oder Wasserfilter behandeln müssen.
Routenänderung
Bei den Frühjahresterminen vornehmlich im April und Mai kann es witterungsbedingt nach vorangegangenen, späten Schneefällen zu Änderungen der Trekkingroute kommen. Selbstverständlich ist es unser Ziel Änderungen, falls erforderlich, so gering wie möglich zu halten.
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Marrakech
- Linienflug mit Royal Air Maroc (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Marrakesch und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 2 x im Riad, 2 x in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer), 9 x im Zelt
- 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 12 x Abendessen
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Gepäcktransport
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (auch Mineralwasser) (ca. 100,- EUR)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Teilnehmerzahl
min. 6, max. 12 Personen
Durchführungsgarantie bereits ab 6 Personen.
Preise
Termin 25.04.2027 - 08.05.2027
Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.135,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Termin 16.05.2027 - 29.05.2027
Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.135,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Termin 26.06.2027 - 09.07.2027
Doppelzimmer - 2.075,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.285,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 2.075,- EUR pro Person
Termin 30.07.2027 - 12.08.2027
Doppelzimmer - 2.075,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.285,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 2.075,- EUR pro Person
Termin 29.08.2027 - 11.09.2027
Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.135,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Termin 24.09.2027 - 07.10.2027
Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Einzelzimmer - 2.135,- EUR
Halbes Doppelzimmer - 1.925,- EUR pro Person
Tipp für Alleinreisende
Mit der Option "halbes Doppelzimmer" bieten wir die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Mögliche Termine:
25.04.2027 - 08.05.2027 (So. - Sa.)
16.05.2027 - 29.05.2027 (So. - Sa.)
26.06.2027 - 09.07.2027 (Sa. - Fr.)
30.07.2027 - 12.08.2027 (Fr. - Do.)
29.08.2027 - 11.09.2027 (So. - Sa.)
24.09.2027 - 07.10.2027 (Fr. - Do.)
ab 1.925 €
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