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Hochtourenrucksäcke

Foto: Deuter
Foto: Deuter

Auch hier werden ganz spezielle Anforderungen an den Rucksack gestellt. Wenn Sie mehrere Tage unterwegs sind, benötigen Sie natürlich mehr Gepäck, der Rucksack sollte daher mindestens ein Volumen von 35 bis 40l haben. Trotzdem sollte auch hier das Eigengewicht nicht zu groß werden. Ein Leichtgewicht ist z.B. der Deuter ACT Lite mit 1440 g bei 35+10l Volumen (Preis ca. 139,- Euro). Die Lastübertragung wird nun immer wichtiger, schnell kommen hier Gewichte zwischen 10 und- 20 kg zusammen.

Wichtig: die richtige Größe
Häufig werden die Rucksäcke schmaler und länger geschnitten, damit die Traglast am Körper liegt und trotzdem keine seitlichen Behinderungen auftreten. In der Regel führen die Händler Modelle mit unterschiedlichen Rückenlängen. Nur wenn die Länge richtig gewählt ist und der Hüftgurt auf den Beckenknochen sitzt, kann ein Teil der Last auf die Hüfte übertragen werden.

Test im Laden: am besten mit Gewicht!
Wenn Sie den Rucksack im Laden testen, dann machen Sie dies unbedingt mit Gewicht. Gute Fachgeschäfte haben hierfür extra Kilosäckchen, so dass Sie ein erstes Gefühl für den Tragekomfort erhalten.

Gute Befestigungsmöglichkeiten
Der Rucksack sollte außerdem gute Befestigungsmöglichkeiten für Stöcke, Pickel und evtl. die Steigeisen bieten. Steigeisen, die Sie außen verstauen, nehmen Ihnen im Rucksack keinen Platz weg, und es wird innen auch nichts nass, wenn Sie bei einer Route die spitzen Zacken mehrmals an- und ausziehen müssen.

Regenhüllen
Auch hier sollten Sie auf die Regenhülle achten. Viele Hersteller haben sie bereits in einem Extrafach in den Rucksack integriert. Denn die Materialien halten einem Dauerregen noch nicht stand -  und wer möchte schon abends auf der Hütte einen feuchten Schlafsack auspacken?!