Skidurchquerung Dauphiné

Erleben Sie spektakuläre Touren am südlichsten 4.000er der Alpen!

Kursnummer: 10859850

Programm

Kommen da wirklich noch richtig hohe Berge? Wir sind schon so lange nach Süden gefahren, haben Turin bereits weit hinter uns gelassen, steuern die Grenze von Italien zu Frankreich an... Und dann tauchen sie auf: Am Scheitelpunkt des Col de Montgenèvre erhebt sich unmittelbar vor uns ein mächtiges Granitgebirge umgeben von einem Kranz aus Kalkbergen. Je weiter wir auf das Massiv zufahren, umso höher werden seine Talflanken, umso  bizarrer seine Gipfel und Gletscher…

Ist das überhaupt was für Skitourengeher? Und ob! Unsere Reise auf den zwei “Brettln” beginnt in le Monêtier-les-Bains, einem Ort am Ostrand der Dauphine, und führt uns dorthin auch wieder zurück – ein genialer Weg über steile Scharten, einsame Täler, wilde Gletscher und hohe Gipfel. Diese Skidurchquerung ist fantastisch und lohnt sich trotz der weiten Anreise!
 

Anforderung

Technik: Sicherer Stemmschwung in jeder Schneeart; bis max. 40 Grad steil, sichere Spitzkehren, Trittsicherheit im Steigeisengehen.
Kondition: Aufstiege zwischen 5 und 9 Stunden pro Tag. Abfahrten zwischen und Stunden pro Tag.

 

Tourverlauf

1. Tag: Anreise nach le Monêtier-les-Bains. Treffpunkt im Hotel, Materialcheck und Besprechung des ersten Tourentages.

2. Tag: Mit dem Taxi fahren wir zunächst nach la Grave, mit der Seilbahn und Liften geht es hinauf auf den Col de la Lauze, 3.512 m. Ein kurzer Anstieg führt uns auf den Col de la Girose (3.514 m), und eine super Abfahrt über eine Steilrinne auf den Glacier de la Selle. Es folgt der Gegenanstieg auf die Breche du Rateau, 3.235 m und eine weitere eindrucksvolle Abfahrt in das Val des Etancons bis zum Refuge du Chatelleret (2.232 m), dort werden wir heute übernachten.

3. Tag: Wie starten den Tag mit einem Anstieg auf den Col de la Casse Deserte, 3.483 m, queren anschließend zum Col des Neiges, 3.348 m und steigen weiter zur Grande Ruine, 3.765 m auf. Es folgt die Abfahrt zum 3.169 m hoch gelegenen Refuge Adele Planchard, unserer Unterkunft für diese Nacht.

4. Tag: Mit einer fast endlosen Abfahrt in das Tal des Glacier de la Plate des Agneaux (ca. 2.300 m) starten wir in den heutigen Tag. Anschließend folgt der Aufstieg über den steilen Glacier des Agneaux auf den Col Emile Pic, 3.483 m. Eventuell müssen wir hier kurz abseilen und können dann zum Refuge des Ecrins, 3.175 m, unserer heutigen Unterkunft, abfahren.

5. Tag: Eine kurze Abfahrt führt uns zunächst zum Glacier Blanc. Es beginnt zunächst ein flacher, später steiler Aufstieg auf den Dôme de Neige, 4.015 m. Wir beenden unseren Tag mit einer landschaftlich eindrucksvollen Abfahrt zum Refuge Glacier Blanc, 2.542 m.

6. Tag: Unseren letzten Tourentag beginnen wir mit einem Aufstieg auf den Col du Monetier, 3.339 m, es folgt eine ewig lange, grandiose Abfahrt durch den Vallon du Grand Tabuc nach Monetier. Hier können Sie entweder optional übernachten oder die Heimreise nach Hause starten. 
 

Charakter

Hochalpine Skidurchquerung in teilweise vergletschertem Gelände. Lange Anstiege und Abfahrten, die  z. T. technisch schwierig und steil sind.

 

Leistungen

  • Organisation und Reservation
  • Führung durch staatlich geprüften Bergführer

 

Nebenkosten

  • 1-2 Übernachtungen und HP im Hotel
  • 4 Übernachtungen und HP in Hütten
  • Transfers

 

Unterkunft

 

Teilnehmerzahl

Mind. 3 bis max. 4 pro Bergführer


Ihr Bergführer

Michael Schuh

Jahrgang:1971

Bergführer seit: 1997

 

Warum bist du Bergführer geworden?

Ich habe die Berge immer schon geliebt. Mit 24 Jahren, während meiner Studienzeit, absolvierte ich, angespornt von einem Kollegen, die Ausbildung. Anfangs habe ich mir durch die Bergführertätigkeit das Studium finanziert, jetzt bin ich hauptberuflicher Bergführer. Und ich bin es gerne.

 

Was war für dich ein ganz besonderer Moment am Berg?

Ganz oben zu stehen, an jenem Punkt, wo alle Linien zusammenlaufen; jeder erreichte Gipfel ist für mich etwas ganz Besonderes, egal, ob es ein 4000er, ein 6000er oder “nur” ein 2000er ist.

 


Was glaubt ihr, welche besonderen Erfahrungen können Kunden mit einem Bergführer sammeln?

Ein Bergführer führt den Gast mit sicherer Hand zum Ziel. Er gibt ihm das Selbstvertrauen, an seine Grenze zu gehen. Der erfahrene Bergführer kann den Gast mit seinem Eigenkönnen gut einschätzen. Er wird das passende Ziel, die passende Tour für ihn finden. Ferner schätzt der Führer nicht nur den Gast, sondern auch die Natur, den Berg mit seinen Gefahren ein. Er führt den Gast auf einfachstem Weg durch schwierigstes Gelände.

 

Was macht ihr privat, wenn Ihr nicht als Bergführer arbeitet?

Neben meiner Arbeit als Bergführer hat meine kleine Familie oberste Priorität. Ich gehe in meiner Freizeit sehr gerne klettern und habe auch noch einige alpine Projekte, die ich gerne in den nächsten Jahren verwirklichen möchte. Ferner arbeite ich während der Nebensaison in meinem erlernten Beruf als Geologe.

 

Wo habt ihr schon überall alpine Erfahrungen gesammelt?

Die meisten alpinen Erfahrungen habe ich in den Ost- und Westalpen gesammelt. Weiters war ich in Asien (Pakistan) und Südamerika zum Bergsteigen.

 

Was sind eure Lieblingsgebiete in den Alpen?

Ich liebe die Westalpen und da vor allem die Walliser Alpen, wo ich im Frühjahr und Sommer hauptsächlich unterwegs bin. Große kombinierte Grattouren haben es mir da besonders angetan. Im Winter bevorzuge ich die heimatlichen Tiroler Berge zum Skitourengehen und Eisklettern.

 


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  • Termine auf Anfrage

875 €

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Stefanie am Paternkofel
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