Eisendle, Hanspeter

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Jahrgang: 1956

Bergführer seit: 1980

Warum bist du Bergführer geworden?

Berge sind Leidenschaft, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, Gipfel zu erreichen und auch bei manchen Touren zu scheitern prägen einen Menschen. Meine persönliche Leidenschaft habe ich auch zu meinem Beruf gemacht. Und dieses Wissen an meine Gäste weiterzugeben ist mir ein großes Anliegen und Freude zugleich.

Was war für dich ein ganz besonderer Moment am Berg?

Den „einen“ besonderen Moment am Berg gibt es eigentlich nicht. Das kann ein beeindruckender Sonnenuntergang sein, spannende Gespräche, die sich auf einer Hütte ergeben oder auch das Strahlen eines Gasts, wenn wir zusammen einen Gipfel erreicht haben.

Was glaubt ihr, welche besonderen Erfahrungen können Kunden mit einem Bergführer sammeln?

Als Bergführer versuchen wir immer ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Oft würde sich der Gast allein eine schwierige Route oder Tour nicht zutrauen. Umso größer ist das Erlebnis für ihn, wenn er seinen Traum – egal, wie klein oder große er sein mag - mit uns verwirklichen kann.

Was macht ihr privat, wenn Ihr nicht als Bergführer arbeitet?

Da ich als Bergführer sehr viel unterwegs bin, freue ich mich nach meinen Touren auf das „Nachhausekommen“ und verbringe dann Zeit mit meiner Familien und meinen drei Kindern. Und natürlich bin ich auch privat in den Bergen unterwegs, sei es beim Klettern oder im Winter mit den Skiern.

Wo habt ihr schon überall alpine Erfahrungen gesammelt?

Meine Touren und Expeditionen haben mich u. a. schon nach Kalifornien, Patagonien, Schweden, Norwegen, Oman sowie Nepal geführt.

Was sind eure Lieblingsgebiete in den Alpen?

Dolomiten und Mont Blanc zum Klettern, im Frühling und im Herbst kommen Verdon, Arco und das Aostatal dazu.
Mit den Skieren im Winter bin ich am liebsten in allen Südtiroler Tourengebieten und ganz besonders gerne auch im Piemont unterwegs.

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