Ribis, Ronald

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Jahrgang: 1972

Bergführer seit: 1994

  

Warum bist du Bergführer geworden?

Aus Liebe zu den Bergen und auch ein bisschen aus Tradition. Mein Urgroßvater, Großvater, Vater und jetzt ich sind Bergführer – also in 4. Generation. Für mich persönlich stand der Berufswunsch Bergführer schon früh fest: Ab meinem sechsten Lebensjahr war ich schon mit meinem Vater in den Bergen unterwegs.

 

Was war für dich ein ganz besonderer Moment am Berg?

Eigentlich immer dann, wenn ich mit meiner Familie zusammen auf Bergtour gehen oder eine Bergmesse feiern/genießen kann. Ein ganz anderer besonderer Moment war die Rettung eines Alleingängers aus einer Spalte vor drei Jahren. Er konnte mit seinem Handy selbst einen Notruf absetzen – ein großes Wunder, da nur einige Meter rechts oder links kein Netzempfang gewesen wäre. Für mich ein absoluter Glückspilz und besonderer Moment als Bergretter.

 

Was glaubst du, welche besonderen Erfahrungen können Kunden mit einem Bergführer sammeln?

Meinen Gästen möchte ich vor allem das Naturerlebnis näher bringen und auf Details hinweisen, speziell in meiner Heimat Obergurgel. Auch geht es mir besonders darum, meine Gäste aus dem Alltagsstress abzuholen, um wieder Mensch sein zu können. Getreu dem Motto: Back to Basic, das Essentielle spüren lassen und den Kopf frei bekommen.

 

Was machst du privat, wenn du nicht als Bergführer arbeitest?

Ich habe drei kleine Kinder, eine wundervolle Frau, eine Landwirtschaft und einen Gastronomiebetrieb. Ich glaube die Frage erübrigt sich damit …

 

Wo habt ihr schon überall alpine Erfahrungen gesammelt?

In den gesamten Alpen, vor allem in den heimatlichen Bergen der Obergurgler Alpen, aber auch so Klassiker wie Montblanc und Matterhorn, Ortler … Außerdem habe ich zwei Winter als Heli-Guide in Kanada gearbeitet.

 

Was sind deine Lieblingsgebiete in den Alpen?

Obergurgler Alpen, Gurgler Kamm und die Hochwilde als Lieblingsberg.

 

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