Abler, Martin

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Jahrgang: 1973

Bergführer seit: 2007

Warum bist du Bergführer geworden?

Meine Begeisterung fürs Bergsteigen habe ich bereits in jungen Jahren entdeckt. Anfangs waren es hauptsächlich Bergtouren in der nahen Texelgruppe und im Ortlergebiet. Später zog es mich immer mehr in die Dolomiten und in die Westalpen. Mit der Zeit kam in mir der Wunsch auf, Bergführer zu werden und deshalb entschloss ich mich die Ausbildung zu absolvieren.

Was war für dich ein ganz besonderer Moment am Berg?

Es gab viele besondere Momente am Berg. Unvergesslich bleiben die Klettereien im griffigen Fels und das Gehen auf schmalen Firngraten. Ist man frühmorgens unterwegs und kann einen Sonnenaufgang erleben, dann spürt man die Ruhe und den Frieden, der von den Bergen ausgeht. Ein ganz besonderer Moment war für mich als ich am Jahrtag der 200 Jahre Ortler Erstbesteigung alleine am Hintergrat unterwegs war und ich am Gipfel die Stille genoss.

Was glaubt ihr, welche besonderen Erfahrungen können Kunden mit einem Bergführer sammeln?

Mit einem Bergführer kann man Ziele erreichen, welche man alleine nie schaffen würde. Er steht auch mit Rat und Tat zur Seite und gibt Tipps, die auch für spätere Bergtouren hilfreich sein können.

Was macht ihr privat, wenn Ihr nicht als Bergführer arbeitet?

Neben meiner Arbeit als Obstbauberater bin ich in meiner Freizeit auch privat viel in den Bergen unterwegs.

Wo habt ihr schon überall alpine Erfahrungen gesammelt?

Die meisten alpinen Erfahrungen habe ich in den Ost- und Westalpen und in den Dolomiten gesammelt. Ich war zum Bergsteigen auch schon in Südamerika, Neuseeland und in Afrika.

Was sind eure Lieblingsgebiete in den Alpen?

Oft war ich in den Westalpen unterwegs und habe dort schöne Bergtouren erlebt. Besonders angetan haben es mir die Grate auf die hohen Berge der Walliser Alpen. Im kombinierten Gelände mit Steigeisen unterwegs zu sein, ist für mich eine große Leidenschaft.

 

 

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