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Ein Schmankerl für ambitionierte Bergwanderer: Über die schönsten Höhenwege des Allgäus

[Kursnr.: 10859909]
Allgäu Durchquerung

Termine:

  • So 30.07.2017 - Fr 04.08.2017
  • So 13.08.2017 - Fr 18.08.2017
  • So 27.08.2017 - Fr 01.09.2017

Programm

Auf der 6-tägigen Tour verbinden insgesamt 60 km zusammenhängende Höhenwege  die Hauptgipfel der Allgäuer Alpen. Die Alpenvereinssektionen Allgäu-Kempten, Allgäu-Immenstadt und Heilbronn haben vor über 50 Jahren etwas ganz Besonderes geschaffen: einen großzügigen Höhenweg, der über den Allgäuer Hauptkamm führt. Er verbindet die einzelnen Hütten durch etwa gleich lange Strecken, steigt nie in die Täler ab, hat keine übermäßigen Höhenunterschiede und erschließt die wilde Pracht und Eindringlichkeit der Allgäuer Bergwelt. Zwischen Mindelheimer Hütte und Rappenseehütte wandern wir zum südlichsten Punkt Deutschlands, dem Haldenwanger Eck. Der höchste Punkt der Woche ist der Gipfel des Hohen Lichts, auf 2.651 m. Die Durchschnittsweghöhe beträgt 2.120 m. Die Hütten am Weg sind während des Bergsommers alle bewirtschaftet und bieten neben gemütlichen Schlafquartieren eine hervorragende Verpflegung. Ein einmaliges Erlebnis! 

 

Anforderungen

Eine gute körperliche Verfassung, Bergerfahrung, gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer für Tagesetappen bis zu 9 Stunden.

 

Tourverlauf

1. Tag: Allgäuer Spezialitäten in der Mindelheimer Hütte
Um 10 Uhr treffen wir uns in Oberstdorf am Bahnhof und wiegen zunächst den Rucksack (dieser sollte nicht schwerer als 8 kg sein). Mit dem Bus fahren wir ins Kleinwalsertal, dem Hochtal an der deutsch-österreichischen Grenze. Von Mittelberg (1.215 m) aus führt unser Aufstieg zuerst flach, dann immer steiler durch das Wildental zur Kemptner Scharte (2.108 m). Die letzten Meter geht es leicht bergab. Nach wenigen Minuten ist das erste Etappenziel, die Mindelheimer Hütte (2.013 m) erreicht. Die Hüttenwirte Centa und Jochen verwöhnen uns mit Allgäuer Spezialitäten.
Aufstieg 1.000 m - Abstieg 100 m - Strecke ca. 8 km - 
Gehzeit ca. 4 Stunden
Option: Besteigung des Kemptner Köpfles (2.191 m) von der Kemptener Scharte aus.
Aufstieg 100 m -  Abstieg 100 m - Strecke ca. 1 km - Gehzeit ca. 1 Stunde

2. Tag: Zur südlichsten Stelle Deutschlands
Unser Weg führt von der Mindelheimer Hütte in südlicher Richtung leicht ansteigend Richtung Geißhorn und weiter zum Haldenwanger Eck. Dort treffen wir auf den Grenzstein 147, der Tirol, Vorarlberg und Bayern trennt und zugleich die südlichste Stelle Deutschlands markiert. Von hier gehen wir weiter über den Schrofenpass und über die Alpwiesen der Biberalpe zum Mutzentobel. Nach einer weiteren Stunde Gehzeit erreichen wir die Rappenseehütte (2.091 m). Nachmittags haben wir Zeit, die schöne Sonnenterrasse zu genießen oder für ein kühles Bad im nahegelegenen Rappensee.
Aufstieg 800 m - Abstieg 750 m - Strecke ca. 13,5 km - Gehzeit ca. 7 Stunden

3. Tag: Entlang des Heilbronner Höhenwegs
Wir verlassen die Rappensee Hütte und laufen über den bekannten Heilbronner Höhenweg zum Steinschartenkopf (2.615 m), Bockkarkopf (2.609 m) und weiter zur Kemptener Hütte (1.846 m). Der sehr abwechslungsreiche Weg führt uns durch den engen Spalt des „Heilbronner Törle“ und über die „Leiter“ zum „Wilden Mann“, der durch griffige Drahtseile gesichert ist. Kurz darauf erreichen wir die Socktalscharte. Wir bleiben auf dem Hauptkamm und überschreiten auf einem raffiniert angelegten Steig den Bockkarkopf (2.609 m) bis zur Bockkarscharte (2.504 m), hier endet der eigentliche Heilbronner Weg. Unsere Route führt uns weiter über die „Schwarze Milz“, den einzigen Gletscher des Allgäus, und das Westliche Mädelejoch (1.973 m) zur Kemptner Hütte.
Es besteht die Möglichkeit der Besteigung des Hohen Licht (2.651 m) oder der Mädelegabel (2.645 m).
Der Heilbronner Weg ist nur bei guten Wetterverhältnissen und Bedingungen begehbar!
Aufstieg 700 m - Abstieg 950 m - Strecke ca. 9,5 km - 
Gehzeit ca. 7 Stunden

4. Tag: Königsetappe zur Schönberg Hütte
Früh morgens brechen wir zu unserem längsten Teilstück der Woche auf. Es geht durch das vom Muttlerkopf und den Krottenspitzen hoch überragte Schäferjoch zum Fürschießersattel (2.207 m). Durch das „Märzle“ führt der Weg über das Kreuzeck (2.376 m) zum Rauheck (2.384 m). Nach dem Abstieg zum Eissee (1.827 m) haben wir uns eine Pause verdient. Erst spät im Jahr ist dieser kleine See eisfrei. Der Weg vorbei an den Wildenfeldhütten zum Himmeleck (2.007 m) kostet vielleicht noch einige Schweißtropfen, dann aber ist das meiste geschafft. In ca. 1½ Stunden geht es abwärts zur Schönberg Hütte (1.688 m) und weiter zum Prinz-Luitpold-Haus (1.847 m).
Aufstieg 1.350 m - Abstieg 1.350 m - Strecke ca. 17,5 km - 
Gehzeit ca. 9 Stunden

5. Tag: Besteigung des Hochvogel
Heute steht die Gipfelbesteigung des Hochvogel (2.592 m) mit leichtem Tagesrucksack auf unserem Programm. Der Steig führt über die „Balkenscharte“ und den „Kalten Winkel“ in leichtem Klettergelände zum Gipfel. Die Aussicht ist hervorragend und lädt zum Verweilen ein. Am frühen Nachmittag kehren wir zurück zum Prinz Luitpold-Haus (1.847 m) und übernachten ein weiteres Mal auf der Hütte.
Aufstieg 900 m - Abstieg 900 m - Strecke ca. 6 km - Gehzeit ca. 5 Stunden

6. Tag: Großartige Ausblicke am Laufbacher Eck
Vom Prinz-Luitpold-Haus geht es zunächst leicht absteigend in westlicher Richtung um den „Wiedemer Kopf”. Nach kurzem Aufstieg erreichen wir einen Bergwacht-Stützpunkt in 1.920 m Höhe. In steilen Serpentinen geht es zum Laufbacher Eck (2.178 m), einem Sattel mit herrlichem Rundblick. Fast gemächlich und in beständig gleicher Höhenlage führt der Weg vorbei an „Schochen“ und „Großem Seekopf“ zur Nebelhorn Bergstation (1.920 m). Mit der Seilbahn schweben wir zurück ins Tal. Zum Abschluss wartet noch eine Bergschau in Oberstdorf (813 m) auf uns. Ca. gegen 15 Uhr werden wir an unserem Ausgangspunkt der Reise in Oberstdorf ankommen.
Aufstieg 700 m - Abstieg 600 m - Strecke ca. 10,5 km - 
Gehzeit ca. 5 Stunden

 

Leistungen

  • Bergführer
  • 5x Übernachtung mit Halbpension
  • 1x Busfahrt
  • 1x Seilbahn
  • 1x Bergschau-Ausstellung
  • kostenfreier Parkplatz in Oberstdorf P1 und P2 (Den Parkschein erhalten Sie vor Ort gegen  30,- Euro Pfand)

 

Zusatzkosten

Je nach persönlichem Bedarf ca. 20,- EUR  pro Tag für Getränke, Rucksackproviant, etc. 

 

Unterkunft

Hütten (Gemeinschaftslager, Mehrbettzimmer)

 

Teilnehmerzahl 

6 - 12 Personen

 

Und das sagen unsere Kunden über die Allgäu Durchquerung

Es war eine der schönsten Urlaubswochen, die ich bisher gemacht habe. Allerdings habe ich die ersten 2 Tage Blut und Wasser geschwitzt, da ich die schmalen Wege und den Blick in die Tiefe wahrlich nicht mehr gewohnt war. Insgesamt war es eine wirklich anspruchsvolle Tour und konditionell fordernd. Aber so weiß ich wenigstens wofür ich zu Hause 5 mal pro Woche zum Sport gehe ;-)
Das Wetter war - bis auf eine Regeneinlage am Donnerstag Morgen - traumhaft! Blauer Himmel und Sicht bis .... Schöner hätte auch das nicht sein können. Der erste Gewitterschauer kam pünktlich am Freitag Nachmittag, nachdem wir alle wieder sicher in Oberstdorf eingetroffen waren.
Mit Sicherheit war dies nicht meine letzte Wandertour. Mir hat es einfach gut gefallen. Die Betreuung durch unseren Bergführer war super gut. Ich habe mich trotz meiner geringen Erfahrung gut und v.a. auch auf schwierigen Teilstücken sicher aufgehoben gefühlt. Wenn ich auch manches Stoßgebet zum Himmel geschickt habe. Aber so wächst man an den gestellten Aufgaben und erhöht seinen Pegel an Endorphinen für gemeisterte Schwierigkeiten ;-)

Andrea F. - Göttingen 

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