Alpenstieg Hintergrund Winter

Wanderung über den „Keschtnweg“ nach Klausen

Gemütliche Wanderung mit schönen Ausblicken auf die Dolomitengipfel

Gemütliche Wanderung über den “Keschtnweg” nach Klausen

Ausgangspunkt: Der Keschtnweg („Kastanienweg“) ist ein sehr langer Wanderweg, der in Brixen beginnt und sich durch das ganze Tal bis nach Barbian zieht. Wir sind ihn von Feldthurns nach Klausen gelaufen. (Eine frühere Strecke ab Brixen über Tils bis Tötschling fanden wir weniger schön).
In Feldthurns ist der Weg ca. ab der Ortsmitte mit „Keschtnweg“ beschildert. Dort finden Sie sicher auch einen Parkplatz.

Charakter der Tour:

Der „Kastanienweg“ ist ein wunderschöner, oberhalb des Eisacktals gelegener „Höhenweg“, der entlang vieler Kastanienbäume (wie der Name schon vermuten lässt), Wiesen, Weinreben und Obstbäume durch das Tal zieht. Dabei bleibt er meist auf einer Höhe, sodass man hier ausnahmsweise einmal keine großen Höhenmeter laufen muss! Ideal also für eine gemütlichere Tour. In Pardell kann man sehr gut Rast im Gasthaus Huber machen. Der Garten lädt zur gemütlichen Pause ein – der Speck und Käse übrigens auch! Der Blick auf die Dolomitengipfel ist absolut lohnenswert. Bis zum Schlern, dem „Wahrzeichen“ Südtirols, kann man bei klarer Sicht problemlos sehen.

Beschreibung der Tour:

Ab der Ortsmitte in Feldthurns ist der Keschtnweg markiert (auch bei den Schildern taucht die Kastanie wieder auf). Ab hier zieht der Weg gemütlich an den vielen Kastanienbäumen, Wiesen und jeder Menge Obstbäume vorbei. Der Weg ist streckenweise gut markiert, ab und an muss man die Beschilderung jedoch leider etwas suchen! In dem winzigen Ort Pardell lohnt eine Pause beim Gasthof Huber, Sie laufen quasi daran vorbei. Der Garten ist perfekt für eine Pause geeignet. Der Blick auf die Dolomiten sehenswert. Empfehlen können wir hier den wunderbaren Käse und den Südtiroler Speck! Der Weg zieht dann weiter bis zum Kloster Säben, das erhaben und markant auf dem Säbener Berg gelegen ist. Der ehemalige Bischofssitz wird heute noch von Nonnen des Benediktinerordens bewohnt und ist daher nicht zu besichtigen. Drei Kirchen und eine Kapelle stehen dem Besucher jedoch offen, dazu müssen Sie nur die kurze, steile Passage zum Kloster hinauflaufen. Wir sind nach dem Kloster hinunter nach Klausen gelaufen. Der kleine, mittelalterliche Ort mit seiner Fußgängerzone und einigen verwinkelten Gässchen lohnt einen Abstecher. In Klausen können Sie dann entweder mit dem SAD-Bus zurück nach Feldthurns fahren (der Busbahnhof liegt gegenüber des Bahnhofs auf der anderen Seite des Flusses, Bus Nr. 342) oder Sie gehen über denselben Weg wieder zurück.

Höhenmeter: Da es sich quasi um einen „Höhenweg“ handelt, der mehr oder weniger immer auf dem gleichen Niveau entlangführt, fallen so gut wie keine Höhenmeter an! Lediglich nach Klausen geht es ein relativ kurzes Stück recht steil bergab.

Einkehrmöglichkeiten:

Das Gasthaus Huber in Pardell ist wirklich zu empfehlen. Toller Ausblick, bodenständige, südtiroler Spezialitäten und ein sehr schöner Garten, also alles, was das hungrige und durstige Wanderherz begehrt.

Kartenmaterial: Kompasskarte Nr. 56 – Brixen, Bressanone – 1:50.000