Alpenstieg Hintergrund Winter

Welcher Schuh zu welcher Tour?

A-B Schuh Aku
B-Schuh Dachstein
C-Schuh LaSportiva
D-Schuh LaSportiva

Welcher Schuh zu welcher Tour?

Sie planen eine Neuanschaffung und wissen nicht, welcher Bergschuh der Richtige für Sie ist? Auf dieser Seite finden Sie wertvolle Tipps und Informationen. Außerdem geben wir Ihnen einen Überblick der aktuellen Kategorien, in Anlehnung an die vom Schuhhersteller Meindl entwickelte Schuhklassifizierung. Damit sollten Sie gut gerüstet sein für Ihren Schuhkauf.

Grundsätzlich sollten Sie sich vor dem Schuhkauf überlegen, wo das primäre Einsatzgebiet liegt, in welchen klimatischen Bereichen beziehungsweise bei welchen Temperaturen Sie unterwegs sind und wie die Wegbeschaffenheit ist.

Stellen Sie sich vor Tourbeginn folgende Fragen:

Einsatz: Planen Sie Hochtouren wie z.B. die Besteigung des Montblanc oder Trekkingtouren in den Bergen der Welt? Sie unternehmen gerne Wanderungen von Hütte zu Hütte und haben schweres Gepäck? Ist es mehr der sportlicher Einsatz als Ausgleich zum Fitnessstudio?

Klima: Sommerliche Temperaturen oder Kälte, kann es öfter nass werden, wie ist mein eigenes Kälteempfinden?

Gelände: Sie sind vornehmlich im weglosen Gelände und auf Gletschern unterwegs und kommen viel mit Schnee in Berührung? Ist Eisklettern, kombiniertes Gelände, leichte Kletterei Ihr bevorzugtes Terrain? Sie gehen gerne auf befestigten Wegen, lieben Touren im Voralpenland oder im Mittelgebirge?

Die Schuhgröße

Grundsätzlich empfiehlt es sich beim Fachhändler seine Füße noch einmal nachmessen zu lassen. Die übliche Größe Ihrer Alltagsschuhe stellt lediglich eine Orientierungshilfe dar.

Bergschuhe dürfen auf keinen Fall zu knapp gekauft werden. Vor allem stundenlanges Bergabgehen erfordert für die große Zehe einen gewissen Spielraum. Blaugelaufene Zehen sind nicht nur sehr schmerzhaft, sie heilen auch nur sehr langsam und können eine ganze Bergtour zum Platzen bringen.

Informieren Sie Ihren Fachhändler, wenn Ihre Füße bei Belastung überdurchschnittlich stark anschwellen.

 

Die richtigen Socken mitnehmen

Nehmen Sie auf jeden Fall passende Bergsocken für die Anprobe mit. Normale Söckchen oder auch die gute alte Tennissocke sind zu dünn und vermitteln die falsche Passgenauigkeit.

Sie tragen zwei Paar Socken oder dünne Untersocken zur Vermeidung von Blasen? Dann bitte mitnehmen und den Ernstfall proben, damit Sie genügend Spielraum einplanen können.

Moderne Bergsocken werden aus schnelltrocknenden Kunstfasern mit oder ohne Beimischung von Wolle (Merino) hergestellt, sie puffern Feuchtigkeit ab, die vor allem bei wasserdichten Schuhen nicht 100 Prozent absorbiert werden kann und dadurch den Fuß trocken hält. Die Chance Blasen zu bekommen, wird somit stark minimiert. Die Sockendicke spielt bei der Feuchtigkeitsregulierung also eine große Rolle.