Alpenstieg Hintergrund Winter

Aufbau der Kletterschuhe

Einige Gemeinsamkeiten finden sich bei allen Kletterschuhen:

  • Sohle: Die Sohle ist immer profillos und hat auch keinen Absatz. Die Härte des Gummis kann jedoch deutlich variieren: Je weicher, desto besser für Reibungsklettereien geeignet (d.h. schräge Platten ohne wirkliche Griffe und Tritte), je härter, desto weniger Kraft benötigen Sie, um auf kleinen Leisten und Tritten zu stehen.

  • Gummirand: Alle Schuhe haben einen Gummirand, der um den ganzen Schuh herum verläuft. Dieser Gummirand verhindert zum einen, dass sich der Schuh zu sehr in die Breite ausdehnt. Spezielle gummierte Verstärkungen im Fersenbereich sorgen außerdem dafür, dass spezielle Techniken, wie z.B. das „Hooken“ angewandt werden können.

  • Futter: Einige Schuhhersteller arbeiten ein Futter im Schuh ein, um ihn für Klettereien im Herbst und Winter wärmer zu machen. Im Sommer schwitzt der Fuß in einem solchen Schuh allerdings noch mehr!

  • Anziehschlaufen: Um möglichst bequem in die engen Kletterpatschen zu schlüpfen, werden entweder eine oder zwei Anziehschlaufen im Fersenbereich des Schuhs eingearbeitet. Zwei Schlaufen haben den großen Vorteil, dass man den Fersenbereich etwas auseinander ziehen kann und somit besser in den Schuh kommt. Mit einer Schlaufe ziehen Sie den Schuh dagegen eher in die Länge, was beim Anziehen nicht wirklich weiterhilft.

  • Obermaterial: Häufig wird Leder als Obermaterial eingesetzt, es gibt jedoch auch Hersteller, die Kunststoffe verarbeiten. Etwas weniger schwitzt der Fuß in einem Lederschuh.